Kategorie: Reisen

Bild der Woche

Dieses Coffee-Bike habe ich heute Morgen bei einem Stadtbummel durch Stuttgart gesichtet.

Erkenntnis eines Stadtbummels – Stadtluft macht nicht frei, sondern extrem müde! Da hilft auch ein noch so guter Kaffee nicht wirklich. Zwei Stunden Window-Shopping sind anstrengender als ein Halbmarathon.

 




Feierabend-Tour durch Karlsruhe

Strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperaturen – typisches Aprilwetter sieht anders aus. Da man ja nie wissen kann, wie lange so eine Schönwetterfront hält, bin ich gestern nach Feierabend eine der kurzen Tourenvorschläge aus Ab aufs Rad (BNN Spezial) nachgefahren. Die Tour mit dem Titel Südliche Hochburg des Jugendstils startet am Hauptbahnhof und führt von dort über die Weststadt, die Innenstadt und die Oststadt zum Karlsruher Schloss.




Neue Radtouren in und um Karlsruhe

Ab aufs Rad – so heißt das brandneue Radtouren-Magazin, das die BNN vor ein paar Tagen herausgebracht haben und ich euch nur wärmstens empfehlen kann.

Die Radtouren, die gemeinsam mit dem ADFC Karlsruhe konzipiert wurden, gab es in dieser Form bisher noch nicht. Ich habe mir natürlich sofort ein Exemplar des Magazins gekauft, denn ich finde nicht nur die Unterteilung in

  • Feierabendtouren
  • Ausflugstouren
  • Regiotouren

gekonnt, sondern auch dass die jeweiligen Touren einem bestimmten Thema gewidmet sind (z.B. Hinterhöfe, Brunnen, Baugeschichte, Residenz des Rechts, Karlsruher Braukunst, etc.). Ich wohne jetzt schon viele Jahre in Karlsruhe, kenne aber bestimmt noch nicht jeden Winkel der Stadt. Ich freue mich insbesondere auf die Feierabendtouren, denn sie führen zu Ecken, die ich in dieser Zusammenstellung noch nicht kenne.




Banff-Filmtour 2018

Die Banff-Filmtour macht am 22. April Halt in der Karlsruher Schauburg. Wer sich dieses Highlight nicht entgehen lassen möchte, sollte sich schon jetzt Tickets sichern. Das Banff Mountain Film and Book Festival ist eines der renommiertesten Outdoorfilmfestivals der Welt. Die besten Filme dieses Festivals werden auf der Banff-Filmtour gezeigt. Hier der atemberaubende Trailer zum Einstimmen.

Unter anderem mit dabei der Film The Frozen Road von Ben Page. der mit seinem Rad allein den Nordwesten Kanadas durchquert hat. Einsamer geht es wohl kaum noch. Welche Filme euch u.a. erwarten findet ihr hier. Ob die Banff-Filmtour auch in eurer Stadt Station macht, könnt ihr hier herausfinden.




Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Wenn ich so durch die Stadt radle, wundere ich mich immer wieder über die Sorglosigkeit anderer Radfahrer. Die Handtasche, der Rucksack oder der Schulranzen werden einfach hinten in den Fahrradkorb gelegt und ab geht die Post. Jeder Spitzbub kann sich hier bedienen, ohne dass es der Besitzer sofort bemerkt.

Mannheim verzeichnete letztes Jahr einige Hundert solcher Diebstähle, bei denen Diebe unbemerkt Taschen oder andere Wertsachen aus Fahrradkörben entwendeten. Oft geschah dies beim Warten an einer roten Ampel oder kackfrech während der Fahrt.
Fahrradkörbe hinten auf dem Gepäckträger sind extrem beliebt. Aber was nützt es, wenn der Fahrradkorb selbst fest mit dem Gepäckträger verschraubt ist, wenn man den Inhalt mit einem Griff herausholen kann?

Sofern lang genug könnte man zum Beispiel den Schultergurt einer Handtasche  oder eines Rucksacks über den Sattel ziehen und den Blick auf den Inhalt des Korbes zusätzlich durch eine Regenhaube versperren. Aber wie schützt man größere Gegenstände, Aktenkoffer zum Beispiel? Spanngurte wären hier einen Möglichkeit. Zumindest würde man dann merken, dass sich jemand am Inhalt des Fahrradkorbs zu schaffen macht.  Alternativ zur Montage auf dem  Gepäckträger könnte man den Korb vorne am Lenker anbringen. Lenker-Körbe hat man während der Fahrt besser im Blick. Der Nachteil ist allerdings, dass sie in der Regel kleiner sind und die meisten Radfahrer am Lenker bereits ein kleines Cockpit mit allen möglichen Gadgets installiert haben. Da bleibt für die Lenker-Montage einfach kein Platz.

Spanngurte sind meine persönlichen Favoriten, wenn es um die Absicherung des Gepäcks in einem Gepäckträger-Korb geht. Sie kosten nicht die Welt, lassen sich am Gepäckträger mühelos festmachen und tragen nicht auf.




Der Film zum Sonntag

Das Gute vorweg – das Video „Mt. Wilson – Los Angeles“ ist kein von Red Bull gesponserter Film mit Musikuntermalung. Er wird vom Downhiller Alex Chamberlin während der Fahrt kommentiert, der auch den Anstand hat, unterwegs mal vor Anstrengung laut zu atmen. In manchen Videos hat man ja sonst den Eindruck, dass Downhill fahren ein Kinderspiel wäre.
Seit ich selbst eine Kamera am Rad montiert habe weiß ich zwar, dass vieles in der Realität gar nicht so spektakulär war wie es hinterher im Film den Anschein hat, aber dennoch – wer gut 20 Kilometer voller Konzentration den Berg herunter fahren kann und dabei über 1500 Höhenmeter überwindet, der versteht sein Handwerk. Der Film zeigt auch gut welche Belastungen so ein Downhill MTB aushalten muss. Hier lohnt die Investition in gescheites Material.  Man sieht ebenfalls womit man beim Downhillen immer rechnen muss: plötzlich auftauchende Hindernisse auf der Strecke in Form von Wanderern und Joggern. Das ist natürlich mega-gefährlich. Zumal wenn die den Weg versperren wie Eichen.

Typisch für den englischen Sprachgebrauch fand ich auch Aussagen wie … oh, this is interesting! bei einer gefährlichen Stelle oder … oh, this is sick! bei einer wie ich fand extrem schweren Passage.

Schaut euch den Film doch einfach mal von vorne bis hinten an.




Neuer Radrundkurs in Karlsruhe

„Von Schloss zu Schloss“ – so lautet der Name der neuen Radtour, die Christian Büttner vom ADFC Karlsruhe am 19. Oktober in den BNN veröffentlicht hat. Die Strecke verläuft von Karlsruhe über Rüppurr, Weiherfeld, Ettlingen nach Durlach, macht dann einen Schlenker durch Grötzingen und führt danach über Durlach wieder zurück zum Karlsruher Schloss. Leider steht der Artikel (noch) nicht online zur Verfügung, sonst hätte ich direkt auf ihn verlinken können. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden 🙂

Gestern bin ich die Strecke abgefahren. Einziges Hilfsmittel: die Print-Ausgabe des Artikels. Da ich kein begnadeter Kartenleser bin, hatte ich für alle Fälle natürlich mein Smartphone dabei. Man weiß ja nie und Google Maps ist im Zweifelsfall schon sehr hilfreich.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, einen Streckenverlauf möglichst knapp und dennoch präzise zu beschreiben, so dass sich Ortsunkundige zurechtfinden. Herrn Büttner ist dies extrem gut gelungen. Verfahren habe ich mich nur dort, wo ich meinte, mich gut auszukennen (in Ettlingen) oder ich habe einfach automatisch den Weg genommen, den ich immer fahre (zwischen Durlach und Grötzingen).

Von Schloss zu Schloss in Karlsruhe




Mit dem Faltrad in Kiel

Das Rad ist das mit Abstand beste Fortbewegungsmittel, um eine fremde Stadt zu erkunden. Man ist mobil, flexibel und kann jederzeit spontan Halt machen, wo es einem gefällt. Stau und Parkplatzsuche sind Fremdwörter für Radfahrer. Ich habe das Faltrad für mein verlängertes Wochenende gewählt, weil es in mein kleines Auto passt. Ich hätte natürlich auch mit dem Zug von Karlsruhe nach Kiel fahren können, das ist normalerweise schneller und stressfreier, aber Sturm Xavier hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Außerdem brauchte mein Fiat 500 (3 Jahre alt, 6200 km gefahren) ein wenig Auslauf. Wieso ich ein Auto habe? Ehrlich gesagt, weiß ich das selbst nicht mehr, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Vier Tage Kiel per Rad und zu Fuß, hier meine Eindrücke:

Das Wetter war abgesehen vom Sonntag zwar nicht so strahlend schön wie im Rest der Republik, aber zumindest hat es nicht nonstop geregnet. Mit anderen Worten: it could have been worse!

Die Radwegsbeschilderung in Kiel ist gut, man müsste sie nur lesen können.

Verdreckte und kaum lesbare Radweg Schilder




Kurzurlaub mit dem Faltrad

Es gibt nichts Schlimmeres, als mit einer Erkältung daheim zu hocken, wenn man eigentlich ein paar Tage wegfahren will. Statt mit dem Faltrad im Gepäck in Richtung Kiel zu fahren, liege ich auf der Couch und kuriere meine Erkältung aus. Wenn sich nicht bald eine wundersame Genesung einstellt, war’s das mit Kurzurlaub.

Was anfing wie eine Männergrippe – leichter Schnupfen – eskalierte innerhalb von Stunden zu einer ausgewachsenen Erkältung. Es war wohl doch keine so gute Idee, gestern wider besseren Wissens zum Abschied noch eine Runde Joggen zu gehen. Aus Schaden wir man eben klug oder auch nicht.
Zumindest habe ich schon mal gepackt. Wenn Erkältungsbäder und eine Schwitzkur nicht die nötige Wirkung zeigen, muss ich wohl oder übel doch mit der chemischen Keule nachhelfen.




Räder – Reine Fortbewegungsmittel?

Räder sind nicht nur geniale Fortbewegungsmittel. Selbst ausgemustert sind sie noch zu gebrauchen, z.B. als Hinweisschild oder zur Verschönerung des Gartens. Es könnte ja sein, dass der eine oder andere von euch noch Anregungen braucht 🙂

Per Rad die Urlaubsregion erkunden