Kategorie: Nützliches

Was ich nicht anhabe, kann auch nicht nass werden

Petrus meint es derzeit nicht gut mit uns. Entweder es ist schwül und heiß oder es ist schwül und regnet. Da kann man es sich aussuchen, ob man lieber schwitzt und nass wird oder gleich ganz auf Regenbekleidung verzichtet.

Ich würde jetzt nicht so weit gehen wie Marîo Cipollini …

.. und nackt fahren – tat er übrigens aus anderen Gründen -, aber ab bestimmten Temperaturen verzichte auch ich auf eine Regenjacke und lasse mich lieber nass regnen, als im eigenen Saft zu schmoren. Doch wenn das Thermometer unter 20 Grad fällt, fange ich in einem kurzärmligen Trikot bei Regen an zu frieren.




Tandem on Tour – zurück in Georgien – Fazit

Zurück in Georgien radeln wir entlang des Kleinen Kaukasus durch den Südwesten. Wir überstehen die Attacke eines riesigen aggressiven Hundes, der glücklicherweise nur die Hinterradtasche anstatt meiner Wade erwischt, rumpeln auf einer Strecke von 50 km über einen unbefestigten Pass und machen noch einen Abstecher nach Vardzia, der alten Höhlenstadt. Die Höhlen selbst sind ein Muss für jeden Georgien-Reisenden.

Höhlenstadt Vardzia

Der Weg dorthin ist ein wenig mühsam, aber jeden Meter wert.

Gott sei Dank mussten wir nicht über diese Brücke!




Mit dem Rad zur Arbeit

Es heißt ja immer „traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“. Aber Statistiken, die mir ins Wort reden, bin ich geneigt, auch zu glauben, obwohl sie nur einen Teil der Zahlen präsentieren. Wieso? Weil!

Safer on a bike

Rein statistisch gesehen ist es also auf dem Rad sicherer als auf dem Sofa

Übrigens ist es noch nicht zu spät, bei der Aktion Mit dem Rad zur Arbeit teilzunehmen. Sie läuft noch bis Ende August. Und wer an mindestens 20 Arbeitstagen per Rad zur Arbeit fährt, kann attraktive Preise gewinnen. Aber gewinnen tut man ja sowieso, nämlich Bewegung an frischer Luft und eine stress- und staufreie Fahrt zur Arbeit. Wozu nach Feierabend ins Fitness-Studio hetzen und auf dem Ergometer schwitzen, wenn man denselben sportlichen Effekt auch kostenlos haben kann, indem man gemütlich mit dem Rad zur Arbeit fährt.

 

 




Radreisen und Gepäck

Was so alles zusammenkommt, wenn man sechs Wochen mit dem Tandem auf Reisen geht: Tandem u. Trailer, Packtaschen u. Zelt, Schlafsäcke u. Isomatten, Koch- u. Kameraausrüstung, Werkzeug u. Ersatzteile, Erste Hilfe Set und vieles, vieles mehr. Wer sich da nicht auf des Wesentliche beschränkt, braucht unterwegs stramme Waden.

Der ADFC bietet jede Menge Infos rund um das Thema Radtouren-Planung. Auf der Website von Tandem on Tour findet ihr weitere nützliche Tipps zum Radreisegepäck für den Kurztrip oder die Fernreise per Tandem.




Don’t ask the airline

Ich habe Brigitte und Fritz von Tandem on Tour vor Ihrer Abreise in den Kaukasus gefragt, ob es denn da irgendwelche Vorschriften für Tandems von Seiten der Airlines gibt. Ich bin bis dato ja nur mit einem „normalen“ Fahrrad verreist. Und selbst da gestaltete sich die Mitnahme in einem Flugzeug manchmal als schwierig. Die einen wollen, dass man sein Rad mehr oder minder zerlegt und einpackt wie Christo, anderen Airlines reicht es, wenn man den Lenker quer stellt und die Luft aus den Reifen lässt. Den Rest besorgen sie selbst. Deshalb war ich natürlich gespannt auf die Antwort von Tandem on Tour.

Sie befolgen den Rat des Tandem Herstellers:

  1. Don’t ask the airline!
  2. Don’t ask the airline!
  3. Never ask the airline!



Tandem on Tour in Armenien

Wegen der Streitigkeiten zwischen Armenien und Aserbaidschan gibt es keinen direkten Grenzübergang. Wir müssen einen kurzen Schlenker durch Georgien machen, um von dort nach Armenien einzureisen. Von Norden kommend geht es über Alaverdi und Vanadzor zum Sevansee.

Parken am Wegesrand

Während wir die erste Nacht auf dem Gelände eines rostigen Kieswerks verbringen mussten, werden wir für die kommende Nacht dafür mehr als nur entschädigt. In Odzun dürfen wir unser Zelt auf dem Gelände der alten Kirche aufschlagen. Der Pfarrer ist sehr interessiert an unserem Tandem und posiert neben Fritz für ein Foto.




Critical was?

Wer schon immer mal wissen wollte, was Critical Mass im Allgemeinen und in Karlsruhe im Speziellen eigentlich bedeutet, dem kann geholfen werden. Studenten der Uni Karlsruhe haben im Zuge eines Seminars einen Potcast veröffentlicht, der Licht ins Dunkle bringt.

Critical Mass (Bild: Campus-Radio Karlsruhe)

Nicht schlecht gemacht, denn er erklärt nicht nur den Begriff „Critical Mass“, sondern liefert auch persönliche Erfahrungen der in der Regel mit dem Rad fahrenden Studenten in Karlsruhe.

Den Schluss des Potcast fand ich zwar recht amüsant, bin mir aber nicht so sicher, ob die Botschaft auch bei allen Beteiligten richtig ankommt. Die Kritik am Verhalten einzelner Radfahrer finde ich gut. Aber ob sie aus dem Mund eines #AutoMacho auch ankommt?

Aber zurück zur Critical Mass. Kommt doch einfach zur nächsten Veranstaltung, um euch einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.

  • Wann: Freitag, den 28. Juli 2017, um 18 Uhr
  • Wo: Kronenplatz in Karlsruhe



Garmin Vivoactive HR

Mein Mann hat mir seine Fitnessuhr vermacht, die neue Garmin Vivoactive HR. Er hatte sie sich letztes Jahr im Dezember als Ersatz für die Fitbit gekauft, weil er die Zahlen auf dem schmalen Display der Fitbit ohne Lesebrille nicht mehr erkennen konnte. Ja, Kinder, alt werden ist kein Zuckerschlecken. Doch das steht auf einem anderen Blatt. Die Garmin hat nach ein paar Monaten den Geist aufgegeben. Er hat sie über den Händler, bei dem er sie gekauft hat, einschicken lassen und von Garmin anstandslos ein nigelnagelneues Exemplar erhalten. So stellt man sich eine Garantiebearbeitung als Endverbraucher vor!

Da mein Mann aber mittlerweile seine Liebe zur Fitbit wiedergewonnen hat, bin ich jetzt stolze Besitzerin eines Fitness-Trackers, den ich ob seines knappen Befehlstons „Feldwebel“ getauft habe.




Tandem on Tour in Aserbaidschan

Die Einreise nach Aserbaidschan geht problemlos. Wir fahren im Norden über Lagodekhi ins Land. Was wird uns in Aserbaidschan erwarten? Anders als im christlichen Georgien, das sich zu Europa zugehörig fühlt, befinden wir uns hier in einem islamischen Land und am Rande Asiens. Meine Befürchtungen, dass ich hier besser nicht in kurzer Radbekleidung fahren sollte, werden sich nicht bestätigen. Ein Einheimischer versichert mir, dass das völlig in Ordnung sei. Überhaupt nehmen wir die Religionen nur am Rande wahr. Es gibt natürlich viele Moscheen, einen Muezzin, der zum Gebet ruft, hören wir jedoch nur gelegentlich.

Auf dem Weg nach Baku




Lastenkarle I:SY E-Cargo

Die Lastenrad-Initiative Karlsruhe – kurz Lastenkarle genannt – ist seit ein paar Wochen am Start. Noch funktioniert die Online Ausleihe zwar nicht, aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut. Aus der Presse wusste ich aber, dass das erste Lastenrad – Lastenkarle I:SY, ein sportliches einspuriges Lastenrad mit 250 W Hinterradantrieb von GO SWISS –  in Durlach für Interessierte zur kostenlosen Ausleihe bereit steht.

Dieses Lastenrad hatte ich bereits vor zwei Wochen für heute Vormittag gebucht.

i:SY e-Car:go mit 9-Gang Schaltung und GO SWISS Hinterradnabenmotor