Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Kategorie: Nützliches Seite 1 von 59

Zukunft Radverkehr

Unsere Meinung zählt! Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, kurz BMVI, hat eine Umfrage zur Zukunft des Radverkehrs gestartet. Der Nationale Radverkehrsplan läuft 2020 aus. Es ist also an der Zeit, die Weichen für die weitere Zukunft zu stellen. Durch die Teilnahme an dieser noch bis zum 30. Juni laufenden Umfrage können wir alle hier gestaltend mitwirken.

Die Expertinnen und Experten des Alltags sind Sie – daher ist Ihre Meinung bei der Weiter­entwicklung des NRVP so wichtig!

Man muss sich nur kurz registrieren und kann dann nicht nur an der Umfrage teilnehmen und von acht genannten Zielen seine drei Favoriten wählen, sondern auch eigene Ideen formulieren.

Cargobike Roadshow 2019

Am Freitag, den 24. Mai macht die Cargobike Roadshow wieder Halt in Karlsruhe. Von 14 – 19 Uhr kann man auf dem Karlsruher Friedrichsplatz zwölf verschiedene Lastenradmodelle bestaunen und natürlich Probe fahren. Das Roadshow Team steht wie jedes Jahr mit Rat und Tat zur Verfügung.
Letztes Jahr habe ich die Möglichkeit, Lastenräder unterschiedlicher Hersteller zu testen, ausgiebig genutzt. Ergebnis: Einen Monat später war ich selbst stolze Besitzerin eines Lastenrades von Riese und Müller.

Neben dem Testfuhrpark der Cargobike Roadshow präsentieren auch Karlsruher Fahrradhändler wieder interessante Produkte rund ums Rad.
Ich habe zwar schon ein Lastenrad, aber gucken darf man ja noch. Außerdem interessiert mich das Modell Douze G4E Box von Douze Cycles mit dem Broseantrieb, das Drive Cargo von I:SY und das Load 60 Vario von Riese und Müller. Eigentlich habe ich ja noch jede Menge Platz in der Garage … 🙂

Lastenradparade

Nachtrag, Dienstag, 14.05.2019:
Martin hat mich gerade über die Kommentarfunktion darauf hingewiesen, dass die Veranstaltung kurzfristig abgesagt wurde.

Das ist natürlich jammerschade.
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Am 17. Mai findet anlässlich des Karlsruher Klima-Frühlings eine Lastenrad Parade statt. Die Parade soll Lust aufs Rad machen und aufzeigen, welche vielfältigen Möglicheiten Lastenräder für eine nachhaltige und klimafreundliche Art der Mobilität bieten.

  • Start: 18 Uhr auf dem Kronenplatz
  • Strecke: ca. 10 Kilometer durch die Innenstadt
  • Ausklang: Fettschmelze im Alten Schlachthof.

Eingeladen sind alle Lastenradnutzerinnen und Lastenradnutzer aus Karlsruhe und Umgebung, damit es eine möglichst große und bunte Parade wird.
Ist doch klar, dass ich mir diesen Termin schon mal dick und fett im Kalender notiert habe, schließlich bin ich ja seit einem knappen Jahr stolze Besitzerin eines Packster 40 von Riese und Müller 🙂

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Getestet und für gut befunden

Stiftung Warentest hat in seiner Mai Ausgabe 20 Fahrradschlösser getestet und nur fünf davon für gut befunden. Das komplette Testergebnis mit Zugriff auf die Ergebnisse früherer Tests gibt es wie immer auch als Download.

Bei den Bügelschlössern hat ein Modell aus der Reihe ABUS Granit Xplus 540 am besten abgeschlossen, dicht gefolgt vom preisgünstigen B’Twin 940 von Decathlon.
Auch bei den Falt- und Kettenschlössern hat ein ABUS Schloss die Nase vorn. Mit der Gesamtnote 1,9 wurde das 110 cm lange Faltschloss ABUS Bordo Granit XPlus 6500 am besten beurteilt, bei den Kettenschlössern das ABUS CityChain 1010 (Länge 110 cm). Das 2,6 kg schwere Kettenschloss Kryptolok 990 aus dem Hause Kryptonite erhielt in dieser Kategorie ebenfalls die Note Gut.

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Die Critical Mass lebt

… auch wenn sie mal auf dem Hauptfriedhof endet.

Die gestrige Critical Mass stand ganz im Zeichen der „Tour der guten Betriebe“. Der vom DGB ausgearbeitete Streckenverlauf führte uns an Karlsruher Firmen vorbei, die beispielhaft stehen für soziale Verantwortung, faire Entlohnung, Mitbestimmung sowie Aus- und Weiterbildung.

Der Arbeitsmarkt boomt, doch eine steigende Zahl der Menschen ist trotz Arbeit arm – auch in Karlsruhe! Es gibt mehr unsichere und schlecht bezahlte Beschäftigung, mehr Leiharbeit, mehr unfreiwillige Teilzeit. Gute Arbeitsplätze müssen ein Maßstab für Unternehmenspolitik und Wirtschaftsförderung werden!

Dieser Forderung des DGBs kann ich mich nur anschließen. Ein herzliches Dankeschön an den DGB für die interessante und super ausgearbeitete Tour durch Karlsruhe. Es hat mal wieder riesen Spaß gemacht!

 

Shoppen und auftanken

Es gibt immer mehr Kaufhäuser und Discounter, an denen nicht unerkannt vorübergezogen ist, dass viele ihrer Kunden mit dem Rad statt mit dem Auto vorfahren. Um diese Käuferschicht langfristig an sich zu binden, haben sie aufgerüstet. Es wurden Felgenkiller durch Fahrradbügel ersetzt und neue Ladestationen für Pedelecs eingerichtet.

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Misterride Klapp E-Bikes

Vor dem Start der Aktion Karlsruher-Spendenradeln 2019 habe ich einige mir bekannte Firmen kontaktiert, um sie für die Sache zu begeistern. Das Feedback zu meiner Anfrage reichte von „Super Idee“ über „Ich überleg’s mir“ bis hin zu

Mir ist der Invest zu hoch.

Der „Invest“ von insgesamt 400 € (200 € Spende + 200 € Materialkosten für 5 Radscheiben) ist meiner Meinung nach zwar relativ überschaubar, aber jeder muss selbst wissen, ob er sich sozial engagieren will oder nicht.
Ich habe schon im letzten Jahr als Radfahrende teilgenommen, mein Mann hat sich spontan entschieden,  2019 ebenfalls mitzumachen. Unsere Räder ziert das Logo eines noch jungen Karlsruher Start-ups – Misterride.

Misterride vertreibt kleine kompakte und ungemein wendige Klapp-E-Bikes, die ein wenig aussehen wie ein Mix aus Fatbike und Faltrad mit Motor.

Foto: Misterride

Da ich einen der beiden Firmengründer persönlich kenne, darf ich mir nach Ostern mal eines der knuffigen kleinen Räder für eine längere Spritztour ausleihen. Ich bin damit zwar schon mal gemütlich um den Block gefahren, aber irgendwie laden die dicken Puschen geradezu dazu ein, mal mit Karacho über Kopfsteinpflaster oder über eine Schotterpiste zu brettern 🙂

Fahrradklimatest 2018 – Städteranking

And the winner is ….. KARLRSRUHE!

In der Kategorie Städte über 200 000 Einwohner hat Karlsruhe den ersten Platz belegt. Können die Stadtväter sich jetzt selbstzufrieden auf die Schultern klopfen? Nein, das können sie nicht. Wir haben nicht gewonnen, weil wir uns notenmäßig  verbessert hätten, sondern weil die Mitbewerber – Münster und Freiburg – noch stärker abgestraft wurden als wir. So kann man auch gewinnen, einfach darauf hoffen, dass andere noch schlechter sind als man selbst. Eigentlich sollten ja die Ergebnisse des letzten Fahrradklimatests den Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen konkrete Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen geben. Anscheinend hat man aber nicht die richtigen Schlüsse gezogen oder zu wenig getan.

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Radeln und Gutes tun

Du wohnst in Karlsruhe und fährst meist mit dem Rad durch die Stadt, um zur Arbeit, zur Schule, zur Uni oder zum Einkaufen zu gelangen? Du wolltest schon immer mal soziale Einrichtungen in deiner Stadt unterstützen, hast aber finanziell nicht die Möglichkeiten, das zu tun? Dann ist das Karlsruher Spendenradeln genau das Richtige für dich.

Wieso? Ganz einfach, du machst einfach das, was du sowieso machen würdest, nämlich mit dem Rad durch die Stadt fahren. Einziger Unterschied, du machst das mit einem bunten Fahrrad-Display, das im Vorderrad deines Rades befestigt wird.

Das werbende Unternehmen – im Beispiel oben eine Karlsruher Firma, die kompakte und wendige Klapp-Pedelecs vertreibt – zahlt als Gegenleistung 40 € an eine soziale Einrichtung in Karlsruhe. Du brauchst nichts weiteres zu tun als das, was du sowieso machen würdest, nämlich Rad zu fahren.

Falls du Interesse oder Fragen hast, dann komm doch einfach an folgenden Terminen zum Markt auf dem Stephansplatz. Antworten auf Fragen bzw. die Fahrradscheiben gibt es dort neben der Apotheke an der Karlstraße.

  • 10.04.19 von 10 – 14 Uhr
  • 15.04.19 von 10 – 14 Uhr

Übrigens fängt die Aktion ja erst an. Sollte also die eine oder andere Karlsruher Firma noch mitmachen wollen, so ist es noch nicht zu spät. Einfach eine kurze Mail an info(at)karlsruher-spendenradeln.de und schon kann es los gehen.

Neues zum Dienstradleasing

Es gibt frohe Botschaft vom Bundesministerium der Finanzen. Die 0,5 % Regelung, die seit dem 01. Januar 2019 bereits für S-Pedelecs gilt, wurde per Erlass vom 13. März 2019 auch auf „normale“ Pedelecs und Fahrräder ohne Antrieb ausgedehnt. Die Bemessungsgrundlage, nach der sich die Höhe des zu versteuernden geldwerten Vorteils bei privater Nutzung berechnet, wurde halbiert:

Überlässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das betriebliche Fahrrad erstmals nach dem 31. Dezember 2018 und vor dem 1. Januar 2022, wird als monatlicher Durchschnittswert der privaten Nutzung (einschließlich Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sowie Fahrten nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4a Satz 3 EStG und Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung) 1 % der auf volle 100 Euro abgerundeten halbierten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich der Umsatzsteuer festgesetzt.
(….) Die vorstehenden Regelungen gelten auch für Elektrofahrräder, wenn diese verkehrsrechtlich als Fahrrad einzuordnen (u. a. keine  Kennzeichen- und Versicherungspflicht) sind.

Man hätte es auch weniger verschnörkelt ausdrücken können, aber wozu einfach, wenn es auch kompliziert geht. Durch die Halbierung der Bemessungsgrundlage wird es noch attraktiver für Angestellte sich über Ihren Arbeitgeber ein Dienstrad zu leasen. Je nach Gehalt und Steuerklasse können Leasingnehmer bis zu 40 % gegenüber einem klassischen Kauf sparen.

Es soll ja sogar Arbeitnehmer geben, die von ihrem Arbeitgeber ein Rad zusätzlich zu Ihrem Gehalt zur Verfügung gestellt bekommen. Diese glücklichen Menschen müssen ab dem 1. Januar 2019 gar keinen geldwerten Vorteil mehr versteuern.

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