Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

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Brückenkaffee – Umfrageergebnis

Das Urteil ist gefallen – die Rheinbrücke hat knapp vor der Wasserwerkbrücke das Rennen gemacht. Während sich die Hirschbrücke wacker geschlagen hat, sind die diversen Brücken über die Alb bei den Radfahrenden wohl doch nicht so gut angekommen wie ich gedacht hatte.

Wie man schon an der Anzahl der Votes sehen kann, ist die Umfrage alles andere als repräsentativ. Was mich aber gefreut hat, waren die Kommentare zum Blogbeitrag  und auf Twitter. Das lässt mich hoffen, dass es nicht beim MAN müsste mal ein Brückenkaffee ins Leben rufen bleibt, sondern dass daraus auch tatsächlich etwas wird.

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Aktion Brückenkaffee

Die Pfälzer können es und die Hessen können es auch. Da müssten wir Baden-Württemberger es doch eigentlich ebenfalls hinbekommen. Wir können schließlich alles, außer Hochdeutsch.
Worum geht es? Um die Aktion Brückenkaffee. Es handelt sich dabei nicht um ein Café im herkömmlichen Sinne, in das ich hineinspazieren könnte, um dort gemütlich ein Stück Kuchen zu essen. Mit der Aktionsform Brückenkaffee, die in Frankfurt auf einer Mainbrücke und in Ludwigshafen auf einer Rheinbrücke stattfindet, will man den Pendlern, die mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule, zur Uni, zur Kita, zum Einkaufen oder wo auch immer hinfahren, seine Wertschätzung bekunden.

Danke, dass Ihr mit dem Rad fahrt!

Als kleines Zeichen der Anerkennung gibt es Tee, Kaffee, Selbstgebackenes und Obst.

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Under Construction

Kaum hat man ein Update installiert, geht (fast) gar nichts mehr. So auch bei meinem Blog. Der neue WordPress Editor Gutenberg verträgt sich anscheinend nicht mit dem alten Theme.

Ich werde diese missliche Lage zum Anlass nehmen, den Blog insgesamt „aufzuhübschen“. Da mir aber die Umstellung auf ein neues Theme und die Installation eines weiteren Plugins nach Murphy nicht auf Anhieb gelingen wird, könnte es sein, dass der Radelblog vorübergehend eine Baustelle ist.

Lieber auf Nummer sicher

Nachdem man meiner Tochter in Kiel unlängst ihr mit einem ABUS Faltschloss abgeschlossenes Rad aus der geschlossenen Garage gestohlen hat, ist mein Vertrauen ins Gute der Menschen merklich geschrumpft. Das Rad ist dann zwar wieder aufgetaucht – es lag ca. 100 m vom Haus entfernt im Gebüsch – weil der Dieb anscheinend keine Lust mehr hatte, es noch weiter zu schleppen, aber mir hat dieser Vorfall gezeigt, dass man seine Räder auch anschließen sollte, wenn sie in einem Gebäude stehen.

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Was du heute kannst besorgen

… verschiebe nicht auf übermorgen. Gestern musste ich schmerzhaft erfahren, dass es besser ist, Dinge gleich zu erledigen und nicht auf die lange Bank zu schieben. Was war passiert? Ich halte mit dem Lastenrad vor dem Rolltor meiner Firma und will absteigen, bekomme aber den linken Fuß nicht von der Pedale. So ist passiert, was passieren musste – ich bin im Stehen umgekippt.
Ergebnis: Handgelenk verstaucht und eine Prellung an der Hüfte. Noch mal Glück gehabt! Das hätte auch schlimmer ausgehen können.

Was sonst nur Radfahrern passiert, die zum ersten Mal mit Klickpedalen unterwegs sind, haben bei mir die Überschuhe erledigt. Ich habe die schlechte Angewohnheit, die Überschuhe nicht auszuziehen, wenn ich mal „kurz“ einkaufen gehe. Dadurch hatte sich die untere Naht am linken Überschuh fast komplett gelöst. Ich habe sie sozusagen abgeschlurft. Diese lose Naht hat sich während der Fahrt um die Pedale gewickelt, ohne dass ich das gemerkt habe.

Ich wollte die Stolperfalle schon lange wieder festnähen, habe das aber immer wieder vor mir hergeschoben. Gestern hat sich das gerächt. Die Naht am linken Überschuh war nicht mehr zu retten. Die habe ich jetzt einfach abgeschnitten. Rechts hat sich die Naht nur auf eine Länge von 2-3 cm gelöst, das kann ich vielleicht noch festnähen. Wenn nicht, schneide ich das einfach auch ab. Was lernen wir aus der Geschichte? Mit Überschuhen spaziert man nicht durch die Gegend und unangenehme Dinge erledigt man sofort.

 

Radelblog wird fünf

Kinder, wie die Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert! Vor genau fünf Jahren habe ich meinen ersten Blog-Beitrag veröffentlicht, eine Karikatur / Zeichnung des Briten Dave Walker. Mittlerweile verzeichnet mein Blog 912 Beiträge. Das sind  rein rechnerisch 182 Veröffentlichungen pro Jahr bzw. 15 pro Monat.

Bloggen, das hört sich so leicht an. Einfach mal ein bisschen was schreiben über ein Thema, für das man brennt. Das habe ich mir zu Anfang total einfach vorgestellt. Wenn man allerdings irgendwann mehr Zeit mit dem Recherchieren, Schreiben und Redigieren eines Blog-Beitrages verbringt, als mit dem, worüber man schreibt – dem Radfahren – dann fragt man sich natürlich, wieso mache ich das überhaupt? Statt über die Sorgen und Nöte der Alltagsradler und vor allem den vielen positiven Aspekten des Radfahrens zu berichten, könntest du jetzt selbst mit dem Rad ins Elsass fahren und in Weiler bei Wissembourg im Kräutercafe Salbeinudeln essen. Stattdessen sitzt du jetzt hier am Schreibtisch und grübelst über eine Formulierung. Manchmal weiß ich ehrlich gesagt nicht, was mich immer noch treibt.

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Griffe aus Nussbaumholz von Velospring

Meine alten Ergon-Griffe habe ich jetzt gut 20.000 Kilometer gefahren. Sie haben mir treue Dienste erwiesen. Man sieht es ihnen nicht nur deutlich an, man spürt es leider auch. Sie fühlen sich extrem pekig an.

Diese alten Ergon-Griffe haben ausgedient

Von daher meine Überlegung, in etwas Neues zu investieren, vor allem in ein anderes Material. Ledergriffe habe ich am Faltrad montiert. Leider bin ich von der Haptik nicht so begeistert, wie ich es mir erhofft hatte. Meine oft schweißnassen Hände dürften daran allerdings nicht ganz unschuldig sein.
Von daher habe ich jetzt geschwankt zwischen Kork- und Holzgriffen. Die Holzgriffe von Velospring hatte ich bereits vor zwei Jahren auf der Eurobike in Friedrichshafen in den Händen. Sie fühlten sich angenehm glatt und dennoch warm an. Geht mal barfuß über Laminat und dann über Parkettboden. Ähnlich verhält es sich mit Griffen aus Kunststoff und Holz. Man spürt den Unterschied. Naturmaterialien fühlen sich einfach besser an.

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Black And White Challenge

FAHRRADkultur hat mich am letzten Dienstag auf Twitter eingeladen, an einer #blackandwhitechallenge teilzunehmen. Was verbirgt sich dahinter? Man postet sieben Tage lang jeweils ein Schwarz-Weiß-Foto ohne Menschen und Erklärung. Wer will kann Follower einladen, es einem nachzutun und ebenfalls Fotos zu veröffentlichen.

Nachfolgend meine Schwarz-Weiß-Bilder mit ein wenig Erklärung. Eines sei schon mal vorweggenommen: Ich bin kein Fotograf. All meine Fotos habe ich mit dem Smartphone aufgenommen. Ich weiß nicht, ob es euch ähnlich geht, aber meist gelingt es mir auch nicht annähernd, die Schönheit des Augenblicks auf einem Foto festzuhalten. Das unterscheidet eben einen wahren Fotografen, von einem „Knipser“ wie mich.

Bild 1/7: Pappelallee zwischen Batzenhof und Thomashof

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Mit dem Rad mobil trotz Dauerbaustelle

Seit Anfang Juli haben wir bei uns in der Gemeinde eine Dauerbaustelle. Es werden neue Gas-, Wasser- und Stromleitungen verlegt und die Fahrbahn wird in dem Zuge auch erneuert. Die Zufahrt zur Nachbargemeinde und zur nächst gelegenen Autobahnanschlussstelle ist seitdem versperrt. Normalerweise verkehrsberuhigte Straßen wurden als Umleitungsstrecke ausgewiesen und die Volksseele kocht. Wütende Bürger lassen ihren Frust in Leserbriefen freien Lauf. Die Wogen schlagen hoch.

Mich lässt diese Vollsperrung relativ kalt. Sie ist schon Wochen und Monate vorher angekündigt worden und jeder konnte sich seelisch und auch praktisch darauf vorbereiten. Ich war vorbereitet, denn ich habe mir ein Lastenrad zugelegt. Ohne diese Vollsperrung hätte ich vielleicht noch mit dem Kauf gewartet.

Mit dem Lastenrad komme ich auch weiterhin überall durch. Mit dem Auto müsste ich Umwege fahren, um zu meinem Lieblingsdiscounter zu gelangen.

Rückblick – Critical Mass Oktober

Vor einer Woche habe ich die Gretchen-Frage gestellt:

Wie familienfreundlich sind Karlsruher Straßen?

Dies wollten wir auf der gestrigen CM ein wenig in Augenschein nehmen. Eins ist sicher, die Critical Mass selbst ist sehr familienfreundlich. Auch gestern waren wieder viele Eltern mit ihren Kindern im Schlepptau gekommen. Manche saßen noch im Kindersitz hinten auf dem Gepäckträger oder vorne im Lastenrad, aber es waren auch wieder viele Kinder und Jugendliche mit eigenem Rad dabei.

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