Kategorie: Lifestyle

Fahrradcodierung bei DAS FEST

Der ADFC Karlsruhe wird beim FEST vom 20. – 22. Juli nicht nur mit einem Infostand vertreten sein, sondern auch Räder codieren. Da Fahrräder innerhalb des Festgeländes nicht erlaubt sind, findet die Codieraktion am Karl-Wolf-Weg beim Anna-Walch-Haus statt. Das ist insofern strategisch günstig, weil sich in der Nähe einer der Haupteingänge zum Festgelände befindet und man hier gleich zwei Fahrradabstellplätze eingerichtet hat. Wenn ihr also aus Richtung Kühler Krug zum Fest fahrt, könnt ihr den Infostand gar nicht verfehlen.

Lasst euer Rad doch einfach codieren, stellt es dann auf einem der ausgewiesenen Fahrradabstellplätze ab und geht dann entspannt zum Fest. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand während eurer Abwesenheit am Rad vergreift, ist mit Codierung wesentlich geringer als ohne. Ab- bzw. an einen festen Gegenstand anschließen solltet ihr es natürlich trotzdem.




Auf den Hund gekommen

Nicht ich bin auf den Hund gekommen, sondern die junge Frau, mit der ich mich gestern auf dem Heimweg so nett unterhalten habe. Sie war mit Sohn und Hund unterwegs. Ihr Lastenrad, aus dem der Hund neugierig herausschaute, ist mir sofort ins Auge gefallen. So ein Christiania Bike mit Sonnenschutz hat einfach Charme.

Ich schätze mal, dass das Lastenrad in dieser Konfiguration (Motor, Scheibenbremsen, Dach, Kindersitz, Einstiegshilfe) so um die 4000 € gekostet hat. Das ist viel Geld. Aber wenn man die strahlenden Gesichter von Mutter und Kind neben dem friedlich vor sich hinhechelnden Hund gesehen hat weiß man, dass dieses Rad jeden einzelnen Cent wert war. Man kommt überall damit hin, selbst voll beladen mit Kind und Kegel sind Steigungen dank des Motors kein Problem und einen Parkplatz findet man in der Stadt allemal.




XCYC Pickup Lastenräder

Ich weiß nicht wie ich zu der Ehre kam, aber letzte Woche flatterte unerwartet eine Einladung der GWW GmbH (Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH) ins Haus. Ob ich nicht Lust hätte, mir ihr Werk in Calw anzuschauen, wo die E-Lastenräder der Marke XCYC hergestellt werden. Ich bin ja nun alles andere als ein Influencer, aber vielleicht hatte man mich über Google gefunden, da ich in jüngster Zeit häufig über Lastenräder geschrieben und in dem Zusammenhang auch ihre Marke XCYC in einem meiner Blogbeiträge erwähnt hatte. Die GWW war im Mai mit einem Vorführmodell auf der Karlsruher Cargo-Bike Roadshow. Da ich aber nicht auf der Suche nach einem Schwerlastenrad wie dem XCYC Pickup  war (Bilder: GWW GmbH Calw), habe ich es nur am Rande registriert, mich aber dafür nicht wirklich interessiert.




Critical Mass Juni 2018

Lag es am schönen Wetter, am fußballfreien Tag oder an der Liebe zum Radfahren? Wahrscheinlich an allem ein bisschen. Wir konnten in diesem Jahr schon das dritte Mal in Folge mehr als 200 Teilnehmer – genauer gesagt 214 – auf der Critical Mass in Karlsruhe verzeichnen.

Gut gelaunt setzte sich der Tross kurz nach 18 Uhr in Bewegung. Bis alle Radfahrer den Kronenplatz verlassen hatten, war die Spitze des Zuges schon auf die Ludwig-Erhard-Allee eingebogen. Für die musikalische Untermalung sorgten gleich mehrere Musikbikes, was nur zu Dissonanzen führte, wenn sie zu dicht nebeneinander fuhren.

 

Auf der Durlacher Allee habe ich versucht, mich vom Ende des Feldes ein wenig nach vorne zu arbeiten. 214 Teilnehmer hört sich ja nicht nach viel an. Obwohl ich flott rechts auf dem Radweg am munter plaudernden Tross der Radler vorbeigefahren bin, ist es mir nicht gelungen, bis an die Spitze des Zuges zu gelangen. Wir waren so viele Radfahrer in Durlach, dass wir den kompletten Altstadtring eingenommen haben 🙂
Die Route war schön, die Teilnehmer gut gelaunt und bunt gemixt und die Polizei war wie schon so oft tiefenentspannt und hat uns sicher ans Ziel geführt. Einige Polizisten haben unterwegs schon fast so etwas wie Lobbyarbeit für uns betrieben, indem sie fragenden Autofahrern ausführlich erklärten, wer wir sind und was wir da gerade machen. Vielen Dank dafür von meiner Seite.
Auch das Ziel – die Oktave an der Kirche St. Bernhard in der Karlsruher Oststadt – war ideal. Viele Teilnehmer verweilten noch auf dem Platz, um was zu trinken, zu fachsimpeln oder andere Räder zu bestaunen.




Zweiundvierzig

Ihr habt auch noch Fragen zur heute in Kraft tretenden Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO).

Don’t panic!

Die Antwort findet sich, wie wir ja alle wissen, im Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams. Sie lautet „42“!

Da so ein Handtuch ein Utensil ist, das man eigentlich immer dabei haben sollte, werde ich es heute Abend auch gleich mit zur Critical Mass in Karlsruhe mitnehmen. Start wie immer um 18 Uhr auf dem Kronenplatz.




Fahrradsättel

Wie heißt es so schön, auf jeden Topf passt auch ein Deckel. Genauso verhält es sich mit Fahrradsätteln. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Es gibt weiche Sättel und harte, schmale und breite, mit Entlastungsöffnung und ohne, aus Leder, Kautschuk oder Kunststoff. Die Farben Braun und Schwarz dominieren. Wer seinen Sattel farblich aufpeppen oder gegen Regen schützen will, stülpt einen Sattelschutz darüber und wem der Sattel zu hart oder zu kalt ist, greift zum Lammfell-Schoner. Jedem Tierchen sein Pläsierchen!

 




Wer zuerst kommt

… mahlt zuerst oder fährt die meisten Lastenräder auf der Karlsruher Cargo-Bike Roadshow. Ich bin bekannt dafür, dass ich tendenziell eher zu früh als zu spät zu einer Veranstaltung komme. Das hat Vor- und Nachteile. Heute hat sich diese Angewohnheit ausbezahlt. Als ich kurz nach 13 Uhr zur Lastenrad Roadshow kam, hatten die Verantwortlichen bereits alles aufgebaut und waren bereit, jedem Interessierten mit Rat/Rad und Tat zur Seite zu stehen, obwohl die Veranstaltung eigentlich erst um 14 Uhr beginnen sollte.

Der Fuhrpark der Cargo-Bike Roadshow kann sich wahrlich sehen lassen:




Spendenradeln – Tue Gutes und rede darüber

Meine Firma macht mit beim Karlsruher Spendenradeln. Was hat es damit auf sich?

Die Initiatoren wollen

Karlsruher Unternehmen und Radfahrer, die Stadtverwaltung sowie lokale und regionale Medien zusammenbringen, um Karlsruher Vereine und soziale Einrichtungen zu unterstützen.

Wie funktioniert das genau? Ganz einfach – die teilnehmenden Unternehmen spenden pro Rad und Radscheibe 40 € an eine soziale Einrichtung in Karlsruhe und bezahlen weitere 40 € für jeweils ein kreisrundes Fahrrad-Display mit ihrem Firmenlogo. Befestigt wird die „Scheibe“ im Vorderrad eines Fahrrades. Jeder Radfahrer, der Lust hat auf diese Art und Weise Werbung für eine Firma zu machen, kann sich online bei den Organisatoren melden. Er nimmt automatisch an einer Verlosung teil. Die Nachfrage ist groß, es könnte also sein, dass derzeit keine Radscheiben zur Verfügung stehen.

Ich betreibe also derzeit Werbung für meinen Arbeitgeber und die Aktion selbst, indem ich das mache, was ich sowieso machen würde – ich fahre mit dem Rad zur Arbeit und zum Einkaufen und unternehme am Wochenende die eine oder andere Fahrradtour in und um Karlsruhe herum.

Eins ist jetzt schon sicher – die Scheibe im Laufrad vorne erregt Aufmerksamkeit. Die Leute verdrehen automatisch die Köpfe, wenn ich an einer Kreuzung halte, um besser lesen zu können, was auf der Scheibe steht. Und genau das ist ja Sinn und Zweck der Sache – Aufmerksamkeit erregen!

Ich finde die Idee gut – Unternehmen werben für sich und spenden zugleich. Als Radfahrer übernehme ich den aktiven Part der Außenwerbung. Ich hoffe natürlich im Stillen, dadurch weitere Teilnehmer für die Aktion gewinnen zu können, damit möglichst viele Spenden zusammenkommen.

Wieso macht ihr nicht auch mit? Fragt euren Arbeitgeber oder überlegt, für wen ihr sonst guten Gewissens Werbung machen würdet. Letztendlich dient es einem guten Zweck.
Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen, auf diese Weise Werbung für meinen Lieblings-Bäcker oder den Schrauber, Optiker, Schreiner meines Vertrauens zu machen. Es gibt so viele kleine Handwerksbetriebe und Geschäfte in der Stadt, die einen Superjob machen, denen vielleicht nur ein bisschen Außenwerbung für mehr Laufkundschaft fehlt.

Warum tut nicht auch ihr Gutes und redet darüber!




Nachruf auf eine starke Frau

Freud und Leid liegen ja bekanntlich dicht zusammen. So auch in meiner Familie. Ostern haben wir noch alle den runden Geburtstag meiner Mutter gefeiert, knapp eine Woche später ist meine Tante im Alter von 96 Jahren gestorben. Für mich ist es immer noch unfassbar, dass diese toughe Frau nicht mehr unter uns weilt. Trotz ihres hohen Alters schien sie irgendwie immer unverwüstlich. Sie war ein Fels in der Brandung, geistig fit, stets fröhlich und nie ernstlich krank. Zumindest hat sie nie viel Aufhebens darum gemacht.

Was war ihr Erfolgsgeheimnis? Sie selbst würde jetzt sagen jeden Tag ein halbes Pfund Quark.




Banff-Filmtour 2018

Die Banff-Filmtour macht am 22. April Halt in der Karlsruher Schauburg. Wer sich dieses Highlight nicht entgehen lassen möchte, sollte sich schon jetzt Tickets sichern. Das Banff Mountain Film and Book Festival ist eines der renommiertesten Outdoorfilmfestivals der Welt. Die besten Filme dieses Festivals werden auf der Banff-Filmtour gezeigt. Hier der atemberaubende Trailer zum Einstimmen.

Unter anderem mit dabei der Film The Frozen Road von Ben Page. der mit seinem Rad allein den Nordwesten Kanadas durchquert hat. Einsamer geht es wohl kaum noch. Welche Filme euch u.a. erwarten findet ihr hier. Ob die Banff-Filmtour auch in eurer Stadt Station macht, könnt ihr hier herausfinden.