Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Kategorie: Lifestyle Seite 1 von 29

Der gelbe Blitz von MisterRide

Gestern durfte ich mit einem Klapp-Pedelec von MISTERRIDE Probe fahren. Ich werbe ja seit Anfang April über eine an meinem Vorderrad befestigte Scheibe für diese Firma und die Aktion Karlsruher Spendenradeln. Wenn man für ein Unternehmen wirbt, will man natürlich wissen, ob man sich mit den vertriebenen Produkten auch identifizieren kann.

Wie ihr seht handelt es sich bei dem Modell E-Bike Fat um ein Klapprad mit dicken 24″ Reifen (ETRTO 98-507) und Tiefeinstieg. Auch ohne knallig gelbe Lackierung fällt man mit dem Rad auf wie ein bunter Hund.

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Warnwesten

Warnwesten für Radfahrer – wieso soll ich so ein Ding eigentlich anziehen? Stelle ich eine Gefahr dar? Ich mag die Westen nicht, zumal frau sich eine in der Regel 3XL große Warnweste zig Mal um den Bauch wickeln kann.
Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Diese Weste von Glückskind ziehe ich gerne an. Mit dieser Weste errege ich Aufmerksamkeit bei Dunkelheit und zaubere tagsüber ein Schmunzeln auf die Lippen der hinter mir fahrenden Radfahrer. Ob die Botschaft bei Autofahrern ankommt? Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Und Glückskind bietet diese Westen nicht nur in Zeltgrößen an, sondern auch für schlanke Frauen.

Kleiner grüner Kaktus

Ein kleiner grüner Kaktus hat am letzten Freitag meine Aufmerksamkeit erregt. Ich hatte ihn während der Critical Mass am Lenker eines Cruisers entdeckt.

Nach Abschluss der CM bin ich mit Markus, dem stolzen Besitzer von Cruisi, ins Gespräch gekommen. Markus war extra aus Mannheim angereist, um wie er sagte seinen Frieden mit Karlsruhe zu schließen. Er war bereits Anfang des Jahres bei einer Karlsruher CM dabei und wurde von einem Polizisten wegen der Lichterkette am Oberrohr seines Rades in den Senkel gestellt. Die sich daran anschließende Diskussion endete für alle Parteien fruchtlos.

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Ich hasse Menschen …

… Steine sind okay. Es gibt Tage, da ist die Heimfahrt mit dem Rad einfach zu kurz um sich wieder abzuregen. Fragt nicht!

Die Critical Mass lebt

… auch wenn sie mal auf dem Hauptfriedhof endet.

Die gestrige Critical Mass stand ganz im Zeichen der „Tour der guten Betriebe“. Der vom DGB ausgearbeitete Streckenverlauf führte uns an Karlsruher Firmen vorbei, die beispielhaft stehen für soziale Verantwortung, faire Entlohnung, Mitbestimmung sowie Aus- und Weiterbildung.

Der Arbeitsmarkt boomt, doch eine steigende Zahl der Menschen ist trotz Arbeit arm – auch in Karlsruhe! Es gibt mehr unsichere und schlecht bezahlte Beschäftigung, mehr Leiharbeit, mehr unfreiwillige Teilzeit. Gute Arbeitsplätze müssen ein Maßstab für Unternehmenspolitik und Wirtschaftsförderung werden!

Dieser Forderung des DGBs kann ich mich nur anschließen. Ein herzliches Dankeschön an den DGB für die interessante und super ausgearbeitete Tour durch Karlsruhe. Es hat mal wieder riesen Spaß gemacht!

 

Brückenkaffee – 2. Aufguss

Der 2. Aufguss des Karlsruher Brückenkaffees war alles andere als dünne Plörre. Im Gegenteil, ich finde die Aktionsform hat Potential, auch in Karlsruhe in Serie zu gehen.
Wenn man wie ich in Grünwettersbach wohnt und in der Nordweststadt arbeitet, liegt die Karlsruher Rheinbrücke natürlich nicht gerade auf dem Weg, aber was tut man nicht alles, wenn man von einer Idee begeistert ist.
Kurz nach 5 Uhr habe ich mich mit dem Lastenrad auf den Weg gemacht. Geladen hatte ich Obst, Kekse sowie tolle Mitbringsel von Glückskind, als moralische Unterstützung fürs Karlsruher Brückenkaffee. Worum es bei der Aktion geht, könnt ihr hier noch mal nachlesen.

Kurz nach 6 Uhr morgens wurde das „Kaffee“ eröffnet. Der Initiator – @PHPmacher – hatte Muffins und Kaffee dabei und @lexLohr seinen legendären Coldbrew. Fürs Kulinarische war also gesorgt.

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Misterride Klapp E-Bikes

Vor dem Start der Aktion Karlsruher-Spendenradeln 2019 habe ich einige mir bekannte Firmen kontaktiert, um sie für die Sache zu begeistern. Das Feedback zu meiner Anfrage reichte von „Super Idee“ über „Ich überleg’s mir“ bis hin zu

Mir ist der Invest zu hoch.

Der „Invest“ von insgesamt 400 € (200 € Spende + 200 € Materialkosten für 5 Radscheiben) ist meiner Meinung nach zwar relativ überschaubar, aber jeder muss selbst wissen, ob er sich sozial engagieren will oder nicht.
Ich habe schon im letzten Jahr als Radfahrende teilgenommen, mein Mann hat sich spontan entschieden,  2019 ebenfalls mitzumachen. Unsere Räder ziert das Logo eines noch jungen Karlsruher Start-ups – Misterride.

Misterride vertreibt kleine kompakte und ungemein wendige Klapp-E-Bikes, die ein wenig aussehen wie ein Mix aus Fatbike und Faltrad mit Motor.

Foto: Misterride

Da ich einen der beiden Firmengründer persönlich kenne, darf ich mir nach Ostern mal eines der knuffigen kleinen Räder für eine längere Spritztour ausleihen. Ich bin damit zwar schon mal gemütlich um den Block gefahren, aber irgendwie laden die dicken Puschen geradezu dazu ein, mal mit Karacho über Kopfsteinpflaster oder über eine Schotterpiste zu brettern 🙂

#nennmichnichtfahrradstadt

Heute ist das T-Shirt von Glückskind eingetroffen, das meine Gefühle zum Ergebnis des Fahrradklimatests 2018 auf den Punkt bringt.

Ich finde nämlich nicht, dass Karlsruhe den Titel Fahrradstadt (schon) verdient hat. Dazu ist einfach noch zu viel im Argen.

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Radeln und Gutes tun

Du wohnst in Karlsruhe und fährst meist mit dem Rad durch die Stadt, um zur Arbeit, zur Schule, zur Uni oder zum Einkaufen zu gelangen? Du wolltest schon immer mal soziale Einrichtungen in deiner Stadt unterstützen, hast aber finanziell nicht die Möglichkeiten, das zu tun? Dann ist das Karlsruher Spendenradeln genau das Richtige für dich.

Wieso? Ganz einfach, du machst einfach das, was du sowieso machen würdest, nämlich mit dem Rad durch die Stadt fahren. Einziger Unterschied, du machst das mit einem bunten Fahrrad-Display, das im Vorderrad deines Rades befestigt wird.

Das werbende Unternehmen – im Beispiel oben eine Karlsruher Firma, die kompakte und wendige Klapp-Pedelecs vertreibt – zahlt als Gegenleistung 40 € an eine soziale Einrichtung in Karlsruhe. Du brauchst nichts weiteres zu tun als das, was du sowieso machen würdest, nämlich Rad zu fahren.

Falls du Interesse oder Fragen hast, dann komm doch einfach an folgenden Terminen zum Markt auf dem Stephansplatz. Antworten auf Fragen bzw. die Fahrradscheiben gibt es dort neben der Apotheke an der Karlstraße.

  • 10.04.19 von 10 – 14 Uhr
  • 15.04.19 von 10 – 14 Uhr

Übrigens fängt die Aktion ja erst an. Sollte also die eine oder andere Karlsruher Firma noch mitmachen wollen, so ist es noch nicht zu spät. Einfach eine kurze Mail an info(at)karlsruher-spendenradeln.de und schon kann es los gehen.

#ParentsForFuture

Wie viele anderen Eltern auch war ich gestern Mittag auf der Kundgebung #ParentsForFuture auf dem Karlsruher Marktplatz. Es hatten sich zwar keine Tausend Teilnehmer versammelt, wir waren mit Sicherheit auch nicht so laut wie die vielen Schüler und Studenten einen Tag zuvor an selber Stelle, aber das war auch nicht der Anspruch der Veranstaltung. Es sollte vielmehr – so u.a. Martin Wacker auf Twitter – ein Zeichen gesetzt werden.

Als die Eckdaten des Pariser Übereinkommens zum Klimaschutz vorgetragen wurden, von denen viele nicht eingehalten werden können, wenn nicht JETZT und SOFORT gehandelt wird, wurde mir vor allem eines klar, dass wir uns alle erst mal an die eigene Nase fassen müssen.

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