Kategorie: Lifestyle

Bild der Woche

Angesichts der tropischen Temperaturen beim B2Run in Karlsruhe nenne ich dies Verschwendung von Lebensmitteln und wichtigen Mineralstoffen für die anderen Läufer des Mixed Teams von fahrrad24:

Marketing hat keine Chance – der Chef ist auch für die Bierdusche zu schnell (Bild: B2Run Karlsruhe)




B2Run in Karlsruhe

Die diesjährige Auflage des B2Run in Karlsruhe geht mit Sicherheit in die Annalen ein – Teilnehmerrekord und Hitzeschlacht. Im Grunde ist jeder Teilnehmer ein Held, der die 6,1 Kilometer lange Strecke angesichts dieser mörderischen Temperaturen mit einer einigermaßen guten B-Note überstanden hat. Ich weiß nicht, was schlimmer war, die Hitze oder der Staub. Aber unser Team hat es geschafft und ganz schön abgesahnt. Böse Zungen könnten sogar behaupten, dass der B2Run in Karlsruhe mittlerweile so spannend ist wie die 1. Fußball Bundesliga.

Unser fahrrad24 Team beim B2Run in Karlsruhe

Wir – fahrrad24 – waren mit neun Läufern am Start. Ich gebe ja nur ungern an, aber die Ausbeute war auch dieses Jahr extrem:

  • Schnellster Mann: Jannik Arbogast
  • Schnellster Chef: Christoph Uhl
  • Schnellstes Mix-Team: fahrrad24



Reisevorbereitung für den Kaukasus

Die Reisevorbereitungen für unsere diesjährige 6-wöchige Tour nach Georgien, Aserbeidschan und Armenien sind jetzt abgeschlossen. Sie waren etwas umfangreicher als sonst.

  • Reisepass erneuert und Visum für Aserbeidschan für 190 €.
  • Flüge besorgt Dortmund – Kutaissi inklusive Tandem 677 €.

Die Impfungen sind abgeschlossen:

  • Tollwut
  • Hepatitis
  • Meningitis
  • Typhus
  • Sowie Malariatabletten

Alles zusammen ca. 550 € pro Person. Mal sehen was die Kasse so erstatten wird.

Bei unserer Ausrüstung wollten wir Gewicht und Volumen reduzieren. Deshalb haben wir unsere Fotoausrüstung mit zwei DSLR und 5 Objektive von Canon gegen DSLM und 4 Objektive von Olympus bzw. Samyang eingetauscht. Jetzt passen Objektive und Kameras in unsere Lenkertaschen. Ein Fortschritt! Wir sind allerdings noch dabei, uns mit den Kameras vertraut zu machen.




Thank God it’s Friday

Es sind die kleinen Dinge, die einem auf dem Heimweg nach einem anstrengenden Tag im Büro vor Augen führen, wieso es sich lohnt mit dem Rad zur Arbeit zu fahren:

Einsame Blume am Rande des Radwegs




Mit dem Rad zur Demo

Wer gestern zur Demo Karlsruhe zeigt Flagge gegen Rechts nach Durlach wollte, der kam entweder mit dem Rad oder zu Fuß. Der Durlacher Bahnhof sowie sämtliche Seitenstraßen zwischen der Pfinzstraße – hier verlief der Nazi-Aufmarsch – und der Pfinztalstraße – dies war die Strecke der Gegendemonstration – waren von rund 3000 schwerbewaffneten und in voller Montur gekleideten Polizisten aus ganz Deutschland hermetisch abgeriegelt. Mir taten diese Polizisten leid. Während wir mit kurzer Hose und T-Shirt im Schatten standen, mussten sie mit Helm, Schussweste, klobigen Stiefeln, Schienbeinprotektoren und wer weiß noch was darunter stundenlang in der Sonne stehen und sich dann auch noch von ein paar Idioten blöde Sprüche anhören. Ich möchte diesen Polizistinnen und Polizisten von hier aus meinen Dank und meine Hochachtung aussprechen.




Impressionen vom Fahrradfestival

Hier noch ein paar Impressionen vom Fahrradfestival am letzten Wochenende in Karlsruhe für all diejenigen, die es verpasst haben.

Historisches Rad

Vorfahre des Dreirads?




Erschöpft vom Räder schauen

Ganz schön Drais – unter diesem Motto hat Karlsruhe an diesem langen Wochende die Laufmaschine, den Vorläufer des Fahrrads, gefeiert. An manchen Tagen musste man schon strategisch vorgehen, wenn man nichts verpassen wollte. Ich war bei Licht betrachtet nicht erschöpft vom Rad fahren, sondern vom Rad schauen.

Nehmen wir den Samstag – ein Tag gespickt mit Angeboten rund ums Rad. Das nenne ich Qual der Wahl. Wohin zuerst? Zum Schloss, zum Alten Schlachthof oder doch nach Durlach? Ich habe mich fürs Schloss entschieden, zumal der Stadtmarketing dort zu einem BloggerWalk geladen hatte. Ich habe zunächst mal den Flohmarkt für historische Räder besucht. Der hatte schon morgens um 7 seine Pforten geöffnet. Mein Fuhrpark ist zwar alles andere als historisch und ich bin auch nicht auf der Suche nach einer Karbid-Lampe oder einem netzartigen Kleiderschutz für mein hinteres Schutzblech, aber allein die neben dem Flohmarkt abgestellten Räder der Aussteller und Teilnehmer des Welttreffens der historischen Räder waren einen Gang über den Flohmarkt wert.

Hochrad aus Frankreich

Die Dame aus Frankreich posierte gerne fürs Foto. Sie schob das Hochrad gerade in Richtung Flohmarkt, als ich sie ansprach. Wir kamen ein wenig ins Gespräch. Auf meine Frage, ob es denn nicht beschwerlich sei, mit dem Kleid auf einem Hochrad zu fahren, schmunzelte sie und erzählte mir, dass nicht sie, sondern ihr Gatte das Hochrad fahren würde, sie dürfe es nur schieben.

Der Schlossplatz, auf dem der Flohmarkt stattfand, bot eine würdige Kulisse für die vielen historischen Räder.




Critical Mass in Karlsruhe – Teilnehmerrekord

Sage und schreibe 208 Teilnehmer konnten wir bei unserer heutigen Critical Mass in Karlsruhe verzeichnen. Die Zahl haben wir aus berufenem Munde: von der Polizei, die uns begleitet hat. Das bedeutet für uns Teilnehmerrekord. Darüber mag man in Städten wie Köln, Hamburg oder Berlin lächeln, aber wir sind trotzdem stolz darauf, dass wir so viele Radbegeisterte mobilisieren konnten. Selten gab es so viele unterschiedliche Räder zu bestaunen, selten waren so viele Kinder und Jugendliche dabei. Karl Drais wäre stolz gewesen, zumal sich sogar ein Radveteran mit seiner Draisine auf den Kronenplatz verirrt hat.

Ein Radveteran, der mit seiner Laufmaschine von Nancy nach Karlsruhe unterwegs war




Ganz schön „draist“ diese CM in Karlsruhe

Ja, wir sind ganz schön „draist“, dass wir – die Critical Mass Bewegung in Karlsruhe – selbst am Drais Wochenende nicht umhin kommen, auf Missstände in punkto Fahrradinfrastruktur und Verkehrssicherheit hinzuweisen, und zwar im Zuge unserer für Freitag, dem 26. Mai geplanten und um 18 Uhr auf dem Kronenplatz beginnenden Radtour durch die Stadt.

Critical Mass im April begleitet durch 5 Polizisten auf Motorrädern und 4 Polizisten in 2 PKW – weniger wäre mehr gewesen!




Steht eigentlich noch …

das Ghost Bike, das wir letztes Jahr im September in der Nähe des Sonnenbades in der Südlichen Uferstraße abgestellt haben, um an einen dort bei einem Verkehrsunfall getöteten 31-jährigen Radfahrer zu erinnern? Diese Frage hat mich schon eine ganze Weile beschäftigt, zumal morgen, am 17. Mai weltweit wieder viele Radfahrer in einer stille Gedenkfahrt ihrer im Straßenverkehr verunfallten Mitbürger gedenken. Der Ride of Silence – One Day, One Time, One Ride, A Million Powerful Memories – findet auch in vielen Städten Deutschlands statt. Eine Übersicht gibt es auf Daniels Blog und auf Twitter.

Doch zurück zu unserem Ghost Bike. Da die Karlsruher Polizei schon einmal eins konfisziert hat, habe ich gestern nach Feierabend kurzerhand einen kleinen Abstecher an der Alb entlang in Richtung Rhein unternommen und nachgeschaut. Es steht noch.

Ghost Bike am Sonnenbad