Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Kategorie: Lifestyle Seite 1 von 28

#ParentsForFuture

Wie viele anderen Eltern auch war ich gestern Mittag auf der Kundgebung #ParentsForFuture auf dem Karlsruher Marktplatz. Es hatten sich zwar keine Tausend Teilnehmer versammelt, wir waren mit Sicherheit auch nicht so laut wie die vielen Schüler und Studenten einen Tag zuvor an selber Stelle, aber das war auch nicht der Anspruch der Veranstaltung. Es sollte vielmehr – so u.a. Martin Wacker auf Twitter – ein Zeichen gesetzt werden.

Als die Eckdaten des Pariser Übereinkommens zum Klimaschutz vorgetragen wurden, von denen viele nicht eingehalten werden können, wenn nicht JETZT und SOFORT gehandelt wird, wurde mir vor allem eines klar, dass wir uns alle erst mal an die eigene Nase fassen müssen.

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CM – auf dem Rad tanzen

Gestern Abend war wieder Critical Mass in Karlsruhe. Schon früh versammelte sich ein Grüppchen Radfahrer auf dem noch sonnigen Kronenplatz und mauserte sich dann bis zur Abfahrt kurz nach 18 Uhr zu einer bunt gemischten Gruppe von 141 Teilnehmern – Rekord für einen Februar. Zu Hause hatte ich noch überlegt, ob ich die Handschuhe bei den frühlingshaften Temperaturen überhaupt brauchen würde, spätesten auf der Hälfte der Strecke war ich froh, sie dabei zu haben. Anderen erging es ähnlich. Immer wieder scherten einzelne Radfahrer nach rechts oder links raus auf die Seite, um sich eine Mütze oder Handschuhe überzuziehen. Innerhalb kürzester Zeit fielen die Temperaturen von gefühlt 15 Grad in den Keller. Da halfen leider auch nicht die heißen Rhythmen, die aus dem Lautsprecher des Music Bikes erklangen, hinter dem ich mich eingereiht hatte. Wir bildeten mit einem Rikschahfahrer – fast so was wie der Besenwagen – das Ende der langgezogenen Kette aus munter plaudernden und sich im Rhythmus der Klänge auf dem Rad hin und her wiegenden Radler.

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Karlsruher Spendenradeln

Letztes Jahr ist das Karlsruher Spendenradeln erstmals an den Start gegangen und hat gleich ein paar renommierte Auszeichnungen abgeräumt:

  • Nachhaltigkeitspreis beim bundesweiten Wettbewerb Projekt Nachhaltigkeit 2018
  • Ausgezeichnet im Yooweedoo Ideenwettbewerb 2018
  • 3. Preis Social Impact Cup

Mittlerweile als gemeinnütziger Verein (Tandem e.V.) eingetragen, geht das Karlsruher Spendenradeln im April 2019 ins zweite Jahr.

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Kunst und Sport

Die Fächer Kunst und Sport spielen an den weiterführenden Schulen eher eine Nebenrolle. Wenn sie ausfallen, kräht in der Regel kein Hahn danach, aber wehe der Mathelehrer ist mal einen Tag krank, dann laufen die Eltern Sturm, denn Malte-Jonas und Lena-Marie könnte das ja ihren weiteren Lebensweg verbauen.
Von daher bin ich froh, dass meine beiden Töchter dem Kunst- und Sportunterricht etwas abgewinnen und sich auch bei uns im Haus künstlerisch und sportlich austoben konnten. Manche dieser Spuren haben wir mittlerweile beseitigt – z.B. die Reifenspuren an der Flurtapete, an denen man ablesen konnte wie virtuos sie ihr Einrad gerade beherrschten. Die Wände der Gästetoilette dagegen  zeugen noch heute von ihrem künstlerischen Schaffensdrang.

Manche Gäste fühlen sich vielleicht beobachtet und würden das Klopapier wahrscheinlich auch alleine finden, aber zumindest gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken, denn das Gesamtwerk ist noch nicht vollendet.

Fuhrparkpflege

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die jeden Samstag ihren Fuhrpark pflegen. Ich mache das eigentlich nach Bedarf. Wenn ein Rad extrem dreckig ist, dusche ich es abends gleich kurz ab, wenn ich nach Hause komme. Doch seit ich meinen Fuhrpark nicht mehr in die Einliegerwohnung schleppe, sondern in der Garage untergebracht habe, werde ich nachlässiger.

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Schubladendenken

Jeder von uns hat Vorurteile, auch wenn wir das manchmal nicht wahrhaben wollen. Wir sehen etwas und ordnen es anhand unserer Erfahrungen in bestimmte Kategorien (Schubladen) ein. Das machen wir jeden Tag ganz automatisch. Aber wir sollten uns immer bewusst machen, dass der erste Eindruck oft täuscht. Nicht jeder lässt sich aufgrund seines Aussehens, seines Fahrzeugs oder seiner Hobbys in eine bestimmte Schublade pressen.

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Senk ju for träveling wis Deutsche Bahn

An diesen Song der Wise Guys musste ich unwillkürlich denken, als ich letzten Montag mit dem Zug von Lingen über Münster nach Karlsruhe zurückfuhr. Es wurden – wenn man mal von den sanitären Einrichtungen absieht – sämtliche Vorurteile bedient:

  • Zugverspätung
  • Einfahrt auf dem falschem Gleis
  • Spiegelverkehrte Wagenreihung
  • Halten auf freier Strecke
  • Zug fährt nicht zum Zielbahnhof

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Wenn man leidenschaftlich gerne joggt und Rad fährt, ist es für die Familie relativ einfach, ein passendes Geburtstagsgeschenk zu finden.

So reich beschenkt wird man gerne ein Jahr älter

Socken, als Geschenk eigentlich verpönt, kommen bei Läufern immer gut an, zumal wenn es Socken der Lieblingsmarke sind.

Das T-Shirt von Glückskind ist ebenfalls ein Volltreffer, wenn man bedenkt, dass ich zukünftig nur noch per (Lasten-)Rad im Alltag mobil sein werde. Die Qualität der Glückskind T-Shirts ist übrigens super. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, denn ich habe schon zwei davon. Beide wurden zig mal gewaschen und sogar im Trockner getrocknet. Die Form hat sich nicht verändert, der Aufdruck ist weder verblasst noch löst er sich ab. Ich habe mir die Herren Variante zugelegt, Größe S. Ich bin schlank. Wenn ihr euch also auch ein T-Shirt der Marke zulegen wollt, berücksichtigt das bitte bei der Wahl der Größe. Männer sollten mindestens eine, besser zwei Größen mehr als normal wählen. Die T-Shirts fallen klein aus.

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Update Radwegsperrung Weiherfeldbrücke

Gestern hat das Tiefbauamt die bei der Ortsbegehung angekündigten Umlaufgitter auf der Radwegrampe aufgestellt. Der Radweg selbst war noch nicht freigegeben.

Auf Twitter hatte ich abends darüber berichtet und geunkt, dass Radfahrer mit Kinderanhänger die Umlaufgitter – umgangssprachlich auch Drängelgitter genannt – nicht gerade prickelnd finden würden.

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Groß ist des Meisters Kraft

… wenn er mit Verlängerung schafft!

Ihr kennt das bestimmt. Man will ein Marmeladenglas aufmachen, aber der Deckel rührt sich nicht. Man dreht mit aller Kraft, man holt einen Teelöffel, um den Deckel zumindest so weit anzuheben, dass Luft ins Innere des Glases strömt, aber der Deckel lässt sich einfach nicht öffnen. Resigniert reicht man das Glas der „besseren Hälfte“, während man selbst versucht, den Teelöffel wieder gerade zu biegen, den man bei der Aktion fast geschrottet hat. Der Gatte nimmt das Glas, dreht mit drei Fingern scheinbar mühelos den Deckel los und reicht es zurück mit den Worten

Ich weiß gar nicht was du hast. Das war doch ganz einfach!

Ähnlich erging es mir vor ein paar Tagen mit der Steckachse meines Vorderrades.

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