Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

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CM – auf dem Rad tanzen

Gestern Abend war wieder Critical Mass in Karlsruhe. Schon früh versammelte sich ein Grüppchen Radfahrer auf dem noch sonnigen Kronenplatz und mauserte sich dann bis zur Abfahrt kurz nach 18 Uhr zu einer bunt gemischten Gruppe von 141 Teilnehmern – Rekord für einen Februar. Zu Hause hatte ich noch überlegt, ob ich die Handschuhe bei den frühlingshaften Temperaturen überhaupt brauchen würde, spätesten auf der Hälfte der Strecke war ich froh, sie dabei zu haben. Anderen erging es ähnlich. Immer wieder scherten einzelne Radfahrer nach rechts oder links raus auf die Seite, um sich eine Mütze oder Handschuhe überzuziehen. Innerhalb kürzester Zeit fielen die Temperaturen von gefühlt 15 Grad in den Keller. Da halfen leider auch nicht die heißen Rhythmen, die aus dem Lautsprecher des Music Bikes erklangen, hinter dem ich mich eingereiht hatte. Wir bildeten mit einem Rikschahfahrer – fast so was wie der Besenwagen – das Ende der langgezogenen Kette aus munter plaudernden und sich im Rhythmus der Klänge auf dem Rad hin und her wiegenden Radler.

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Karlsruher Spendenradeln

Letztes Jahr ist das Karlsruher Spendenradeln erstmals an den Start gegangen und hat gleich ein paar renommierte Auszeichnungen abgeräumt:

  • Nachhaltigkeitspreis beim bundesweiten Wettbewerb Projekt Nachhaltigkeit 2018
  • Ausgezeichnet im Yooweedoo Ideenwettbewerb 2018
  • 3. Preis Social Impact Cup

Mittlerweile als gemeinnütziger Verein (Tandem e.V.) eingetragen, geht das Karlsruher Spendenradeln im April 2019 ins zweite Jahr.

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Emotionen statt Emissionen

Heute Morgen hatte ich überhaupt keine Lust, schnell ans Ziel zu kommen. Wer wie ich viel mit dem Rad unterwegs ist, der kennt dieses Gefühl. Temperatur um den Gefrierpunkt, strahlend blauer Himmel und Raureif an den Pflanzen. Da möchte man am liebsten stundenlang weiter radeln.

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Radsportjacke von Proviz Sports

Lichtgestalt, so nennt der ADFC in der Ausgabe 6.18 des Magazins Radwelt die von Proviz Sports vertriebene Radsportjacke REFLECT360 Plus.
Der Begriff Lichtgestalt wird heutzutage zwar meist im übertragenen Sinne verwendet, aber ich fand ihn im Kontext mit dieser Jacke sehr zutreffen.

Mit dieser Fahrradjacke habe ich schon lange geliebäugelt. Morgens kommt mir nämlich an der Alb oft ein Radfahrer entgegen, der so eine Jacke trägt. Schon von weitem leuchtet seine Jacke grellweiß auf, wenn der Schein meiner Helmlampe auf sie fällt. Welche Farbe seine Jacke wirklich hat, kann ich immer erst erkennen, wenn wir in etwa auf gleicher Höhe fahren.

Die Farbe Grau kam für mich nicht in Frage. Grau werde ich von alleine. Ich habe mich in Unkosten gestürzt und mir das neue Topmodell – die REFLECT360 CRS Plus – in Rot zugelegt.

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#MdRzA 2018 – Bildergalerie

Warum ich bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit fahre? Ganz einfach, weil es mir einfach Spaß macht. Wenn man mir früher gesagt hätte, dass es mir mal überhaupt nichts ausmachen würde, bei Regen und Kälte durch schlammige Pfützen oder über Eis und Schnee zur radeln, dann hätte ich den Kopf geschüttelt und erwidert „And pigs can fly!“
Doch wer einmal damit anfängt, kann einfach nicht mehr damit aufhören. Man müsste eigentlich einen Warnhinweis auf jedes Rad kleben

Achtung, Radfahren kann süchtig machen!

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Einmal im Rampenlicht

Die riesigen Lampen, die vor ein paar Wochen von der Karlsruhe Marketing und Event GmbH in der Stadt verteilt wurden, sind ein begehrtes Fotomotiv. Sie ziehen nicht nur Touristen magnetisch an, auch Karlsruher lassen sich hier gerne ablichten.

Als Teil des Projekts „Highlight Innenstadt“ sollen die Lampen bereits umgesetzte und noch geplante Maßnahmen der Innenstadtentwicklung in Szene setzen.  Was läge da näher als Lastenräder. Stellvertretend für die Mobilität der Zukunft passen sie doch perfekt mitten ins Rampenlicht.

Unter der Haube

Vor einer Woche habe ich ein paar der Sattelüberzüge getestet, die sich im Laufe der letzten Jahre bei mir angesammelt haben. Karlsruher, die wie ich regelmäßig Open Air Veranstaltungen wie Das Fest besuchen, werden das eine oder andere Modell mit Sicherheit wiedererkannt haben. Wer mal kurz zum Bäcker muss und seinen Sattel vor Regen schützen möchte, der ist mit solchen Gimmicks gut bedient. Für eine Weile halten sie den Sattel trocken.
Jetzt stellt sich für mich natürlich die Frage, lohnt die Investition in einen gekauften Regenüberzug. Meine beiden Töchter wünschen sich einen WIRKLICH WASSERDICHTEN Regenschutz zu Weihnachten. Da ich beide bereits mit Gimmicks beglückt habe, gehe ich davon aus, dass so ein geschenkter Schoner den Sattel auf Dauer nicht wirklich trocken hält, sonst hätten sie die Wasserdichtigkeit nicht explizit betont. Ich könnte jetzt natürlich dem Vorschlag von Dennis folgen, und beiden eine Einkaufstüte aus Plastik vom Discounter schenken. Die Lösung wäre günstig und noch dazu diebstahlsicher. Aber ich befürchte, dass das Weihnachten nicht so gut ankäme.

Ich habe mich also in Unkosten gestürzt und drei Sattelschutzhauben gekauft, um zu prüfen, ob sie auch tatsächlich halten, was die Hersteller versprechen:

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Gepäckträgertaschen von Ortlieb

Meine Gepäckträgertaschen von Ortlieb – Modell Backroller classic – habe ich jetzt gut acht Jahre. Die linke Tasche benutze ich nicht nur für Radreisen, sondern auch für den täglichen Weg zur Arbeit. Sie ist was die Kilometer anbelangt einmal um die Welt gereist, denn sie hat bereits mehr als 40000 Kilometer auf dem Buckel.

Mal abgesehen von ein paar Gebrauchsspuren auf der Innenseite, sieht man es den Taschen nicht an, dass sie bereits viel von der Welt gesehen haben. Die Backroller von Ortlieb sind absolut wasserdicht. Ich bin damit unzählige Male durch den strömenden Regen gefahren, keine Feuchtigkeit dringt nach innen. 

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Stehplatz für mein Mountainbike

Seitenständer an Mountainbikes sind ein No-Go. Mein Chef-Chef rümpft sogar schon die Nase, wenn ich im Winter mit meinem mit Spikereifen bestückten Crossrad in die Firma komme, an dem ich aus praktischen Gründen einen Ständer montiert habe, damit ich es überall abstellen kann und nicht erst eine freie Wand suchen muss.

Mein Fully hat natürlich keinen Seitenständer. Für einen Wandhalter ist in der Garage leider kein Platz mehr. Deshalb habe ich mir jetzt von XLC diesen klappbaren Fahrradabstellständer zugelegt. Er fixiert das Rad durch seine spezielle Faltkonstruktion an zwei Positionen, ohne die Felge zu zerkratzen.

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Black And White Challenge

FAHRRADkultur hat mich am letzten Dienstag auf Twitter eingeladen, an einer #blackandwhitechallenge teilzunehmen. Was verbirgt sich dahinter? Man postet sieben Tage lang jeweils ein Schwarz-Weiß-Foto ohne Menschen und Erklärung. Wer will kann Follower einladen, es einem nachzutun und ebenfalls Fotos zu veröffentlichen.

Nachfolgend meine Schwarz-Weiß-Bilder mit ein wenig Erklärung. Eines sei schon mal vorweggenommen: Ich bin kein Fotograf. All meine Fotos habe ich mit dem Smartphone aufgenommen. Ich weiß nicht, ob es euch ähnlich geht, aber meist gelingt es mir auch nicht annähernd, die Schönheit des Augenblicks auf einem Foto festzuhalten. Das unterscheidet eben einen wahren Fotografen, von einem „Knipser“ wie mich.

Bild 1/7: Pappelallee zwischen Batzenhof und Thomashof

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