Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Amsterdam – Verkehrsströme lenken

Schaut euch mal dieses Video an – gedreht in Amsterdam Nähe Hauptbahnhof, wo sich Fußgänger und Radfahrer die Straße teilen –  und überlegt, ob so ein scheinbares Chaos ohne Dauereinsatz des Krankenwagens bei uns möglich wäre.  Ich glaube nicht, denn Radfahren ist bei uns noch nicht das Normalste der Welt. Es ist noch nicht in unseren Köpfen angekommen.

 

Auch in Amsterdam ist natürlich nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Auch eine der fahrradfreundlichsten Städte der Welt hat mit Problemen zu kämpfen: Fahrradstaus während der Rush Hour, zu viele Räder auf zu engem Raum und zu wenig Abstellplätze. Aber Amsterdam hat etwas, was es bei uns noch nicht gibt, eine Bürgermeisterin, die sich nur um die Belange der Radfahrer kümmert: Anna Luten. Im Guardian gibt es einen interessanten Artikel über sie und ihre Hauptaufgaben für die Zukunft: Konzepte erarbeiten, die Stadt noch fahrradfreundlicher zu gestalten, ohne die Belange anderer Verkehrsteilnehmer und der Anwohner der jeweiligen Stadtteile aus den Augen zu verlieren. In Zeiten leerer Stadtsäckel keine leichte Aufgabe.

Amsterdam soll noch fahrradfreundlicher werden und damit Vorbild und Wegbereiter sein für andere Städte dieser Welt:

Cycling has the power to transform. I dream and hope that in 20 or 50 years from now there could be more cities like Amsterdam, where cycling is so normal and accepted that we’re not really aware of it.

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Rad vor der Hütten

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Fakten, Fakten, Fakten

  1. Alex L.

    Was sehr zu dem Frieden dort beiträgt, ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 15km/h und Vorrang für Fußgänger und Radfahrer.

  2. Toller Film. Es ist schon eine Weile her, als ich das letzte Mal in Amsterdam war, aber schon vor 20 Jahren war das Fahrrad fahren viel angenehmer als in Berlin. Schade, dass Berlin nicht die fahrradfreundlichste Stadt der Welt werden will. Hier gibt es noch viel zu tun. LG Dagmar

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