Alle reden vom Wetter

… bloß ich nicht. Radfahren bei 2-stelligen Minusgraden? Geht nicht? Und wie das geht, das geht sogar sehr gut. Man muss nur entsprechend gekleidet sein. Bei diesen Temperaturen lässt zwar der Stuttgarter trotz Feinstaubalarms nicht freiwillig sein Auto stehen und aufs Rad schwingt er sich schon gar nicht, aber leidenschaftliche Radfahrer halten auch mehr als 10 Grad Minus nicht vom Radfahren ab. Selbst Raureif an den Augenbrauen und Wimpern haben ihren Reiz.

Bei diesen frostigen Temperaturen sieht mein Outfit (von oben nach unten und von innen nach außen) wie folgt aus:

  • Winterlaufmütze, Helm
  • Bufftuch
  • Langarmiges Skiunterhemd, Laufshirt, Softshelljacke
  • Normale „Ünnerbüx“, angeraute Rad- oder Jogginghose, 3/4 Regenhose
  • Skihandschuhe, Überhandschuhe
  • Wollsocken, Joggingschuhe, Überschuhe

Das A und O ist der Windschutz. Die äußere Schicht muss winddicht sein. Deshalb trage ich auch bei extremer Kälte eine Regenhose über der Radhose, auch wenn es gar nicht regnet. Dadurch bildet sich ein angenehm warmes Luftpolster zwischen diesen beiden Hosen. Da man natürlich nicht im eigenen Saft schmoren will, sollte die Kleidung außerdem atmungsaktiv sein.

Auch der Kopf muss vor dem Fahrtwind geschützt werden. Die Laufmütze von ASICS ist für diesen Zweck ideal – dünn genug damit der Helm noch passt und dennoch kuschelig warm. Wem das immer noch zu kalt ist, dem empfehle ich einen Helmüberzug. Bei mir geht das wegen der Helmlampe nicht. Und auf die möchte ich nicht verzichten.

Im Büro ziehe ich mich dann um. Die Wechselkleidung habe im Rucksack oder in der Gepäckträgertasche dabei.