Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Jahr: 2018 Seite 1 von 13

Gut abgehangen

Wer sagt, dass man Fahrrad Wandhalter nur für Räder verwenden darf? Ich benutze meine auch gerne zum Trocknen meiner Überschuhe und zur platzsparenden Lagerung von Fahrradmänteln, die gerade nicht gebraucht werden.

Und täglich blendet der LED Scheinwerfer

Nachfolgend ein Gastbeitrag von Marc. Marc ist leidenschaftlicher Radfahrer und passionierter Schrauber.  Wir haben uns über den ADFC Karlsruhe kennengelernt, wo er u.a.  Wartungs- und Reparaturkurse für Anfänger anbietet:

Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, kommt mir derzeit immer eine Mutter mit Kind entgegen. Beide auf dem Fahrrad, beide mit Licht. Sehr löblich, das ist häufig bei vielen Radfahrern nicht der Fall.

Das Frontlicht der Mutter ist eine starke LED Lampe, die leider mehr gen Himmel als auf den Boden zeigt. Das scheint im Moment ein allgemeines Problem zu sein, was man auch aus den zahlreichen Artikeln schließen kann, die zu diesem Thema gerade veröffentlicht wurden:

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Under Construction

Kaum hat man ein Update installiert, geht (fast) gar nichts mehr. So auch bei meinem Blog. Der neue WordPress Editor Gutenberg verträgt sich anscheinend nicht mit dem alten Theme.

Ich werde diese missliche Lage zum Anlass nehmen, den Blog insgesamt „aufzuhübschen“. Da mir aber die Umstellung auf ein neues Theme und die Installation eines weiteren Plugins nach Murphy nicht auf Anhieb gelingen wird, könnte es sein, dass der Radelblog vorübergehend eine Baustelle ist.

Lieber auf Nummer sicher

Nachdem man meiner Tochter in Kiel unlängst ihr mit einem ABUS Faltschloss abgeschlossenes Rad aus der geschlossenen Garage gestohlen hat, ist mein Vertrauen ins Gute der Menschen merklich geschrumpft. Das Rad ist dann zwar wieder aufgetaucht – es lag ca. 100 m vom Haus entfernt im Gebüsch – weil der Dieb anscheinend keine Lust mehr hatte, es noch weiter zu schleppen, aber mir hat dieser Vorfall gezeigt, dass man seine Räder auch anschließen sollte, wenn sie in einem Gebäude stehen.

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Unter der Haube

Vor einer Woche habe ich ein paar der Sattelüberzüge getestet, die sich im Laufe der letzten Jahre bei mir angesammelt haben. Karlsruher, die wie ich regelmäßig Open Air Veranstaltungen wie Das Fest besuchen, werden das eine oder andere Modell mit Sicherheit wiedererkannt haben. Wer mal kurz zum Bäcker muss und seinen Sattel vor Regen schützen möchte, der ist mit solchen Gimmicks gut bedient. Für eine Weile halten sie den Sattel trocken.
Jetzt stellt sich für mich natürlich die Frage, lohnt die Investition in einen gekauften Regenüberzug. Meine beiden Töchter wünschen sich einen WIRKLICH WASSERDICHTEN Regenschutz zu Weihnachten. Da ich beide bereits mit Gimmicks beglückt habe, gehe ich davon aus, dass so ein geschenkter Schoner den Sattel auf Dauer nicht wirklich trocken hält, sonst hätten sie die Wasserdichtigkeit nicht explizit betont. Ich könnte jetzt natürlich dem Vorschlag von Dennis folgen, und beiden eine Einkaufstüte aus Plastik vom Discounter schenken. Die Lösung wäre günstig und noch dazu diebstahlsicher. Aber ich befürchte, dass das Weihnachten nicht so gut ankäme.

Ich habe mich also in Unkosten gestürzt und drei Sattelschutzhauben gekauft, um zu prüfen, ob sie auch tatsächlich halten, was die Hersteller versprechen:

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Gepäckträgertaschen von Ortlieb

Meine Gepäckträgertaschen von Ortlieb – Modell Backroller classic – habe ich jetzt gut acht Jahre. Die linke Tasche benutze ich nicht nur für Radreisen, sondern auch für den täglichen Weg zur Arbeit. Sie ist was die Kilometer anbelangt einmal um die Welt gereist, denn sie hat bereits mehr als 40000 Kilometer auf dem Buckel.

Mal abgesehen von ein paar Gebrauchsspuren auf der Innenseite, sieht man es den Taschen nicht an, dass sie bereits viel von der Welt gesehen haben. Die Backroller von Ortlieb sind absolut wasserdicht. Ich bin damit unzählige Male durch den strömenden Regen gefahren, keine Feuchtigkeit dringt nach innen. 

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Einfach mal im Regen stehen lassen

Genau das habe ich gestern vor einer Woche gemacht, mein Rad mal im Regen stehen lassen, um herauszufinden, ob die Sattelschoner, die sich im Laufe der Zeit so angesammelt haben, den Sattel trocken halten oder nicht. Da ich den Luxus einer großen Garage habe und meine Räder auch am Arbeitsplatz in einem Gebäude abstellen kann, hat sich bisher noch keine Gelegenheit ergeben, die Dichtigkeit der Regenhauben im Alltag zu testen. Und nein, ich bin keine Schönwetterradlerin.

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Was du heute kannst besorgen

… verschiebe nicht auf übermorgen. Gestern musste ich schmerzhaft erfahren, dass es besser ist, Dinge gleich zu erledigen und nicht auf die lange Bank zu schieben. Was war passiert? Ich halte mit dem Lastenrad vor dem Rolltor meiner Firma und will absteigen, bekomme aber den linken Fuß nicht von der Pedale. So ist passiert, was passieren musste – ich bin im Stehen umgekippt.
Ergebnis: Handgelenk verstaucht und eine Prellung an der Hüfte. Noch mal Glück gehabt! Das hätte auch schlimmer ausgehen können.

Was sonst nur Radfahrern passiert, die zum ersten Mal mit Klickpedalen unterwegs sind, haben bei mir die Überschuhe erledigt. Ich habe die schlechte Angewohnheit, die Überschuhe nicht auszuziehen, wenn ich mal „kurz“ einkaufen gehe. Dadurch hatte sich die untere Naht am linken Überschuh fast komplett gelöst. Ich habe sie sozusagen abgeschlurft. Diese lose Naht hat sich während der Fahrt um die Pedale gewickelt, ohne dass ich das gemerkt habe.

Ich wollte die Stolperfalle schon lange wieder festnähen, habe das aber immer wieder vor mir hergeschoben. Gestern hat sich das gerächt. Die Naht am linken Überschuh war nicht mehr zu retten. Die habe ich jetzt einfach abgeschnitten. Rechts hat sich die Naht nur auf eine Länge von 2-3 cm gelöst, das kann ich vielleicht noch festnähen. Wenn nicht, schneide ich das einfach auch ab. Was lernen wir aus der Geschichte? Mit Überschuhen spaziert man nicht durch die Gegend und unangenehme Dinge erledigt man sofort.

 

Stehplatz für mein Mountainbike

Seitenständer an Mountainbikes sind ein No-Go. Mein Chef-Chef rümpft sogar schon die Nase, wenn ich im Winter mit meinem mit Spikereifen bestückten Crossrad in die Firma komme, an dem ich aus praktischen Gründen einen Ständer montiert habe, damit ich es überall abstellen kann und nicht erst eine freie Wand suchen muss.

Mein Fully hat natürlich keinen Seitenständer. Für einen Wandhalter ist in der Garage leider kein Platz mehr. Deshalb habe ich mir jetzt von XLC diesen klappbaren Fahrradabstellständer zugelegt. Er fixiert das Rad durch seine spezielle Faltkonstruktion an zwei Positionen, ohne die Felge zu zerkratzen.

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Radelblog wird fünf

Kinder, wie die Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert! Vor genau fünf Jahren habe ich meinen ersten Blog-Beitrag veröffentlicht, eine Karikatur / Zeichnung des Briten Dave Walker. Mittlerweile verzeichnet mein Blog 912 Beiträge. Das sind  rein rechnerisch 182 Veröffentlichungen pro Jahr bzw. 15 pro Monat.

Bloggen, das hört sich so leicht an. Einfach mal ein bisschen was schreiben über ein Thema, für das man brennt. Das habe ich mir zu Anfang total einfach vorgestellt. Wenn man allerdings irgendwann mehr Zeit mit dem Recherchieren, Schreiben und Redigieren eines Blog-Beitrages verbringt, als mit dem, worüber man schreibt – dem Radfahren – dann fragt man sich natürlich, wieso mache ich das überhaupt? Statt über die Sorgen und Nöte der Alltagsradler und vor allem den vielen positiven Aspekten des Radfahrens zu berichten, könntest du jetzt selbst mit dem Rad ins Elsass fahren und in Weiler bei Wissembourg im Kräutercafe Salbeinudeln essen. Stattdessen sitzt du jetzt hier am Schreibtisch und grübelst über eine Formulierung. Manchmal weiß ich ehrlich gesagt nicht, was mich immer noch treibt.

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