Jahr: 2017

Guten Rutsch ins neue Jahr

Radfahren kann man bei jedem Wetter, auch bei frostigen Temperaturen. Gut rutschen sollte man als Radfahrer allerdings nur im übertragenen Sinne. Also fahrt vorsichtig, zieht gegebenenfalls Spikereifen auf und kleidet euch nach dem Zwiebelprinzip. Dann macht das Radfahren auch in der kalten Jahreszeit jede Menge Spaß. Denn gerade im Winter, wenn alles auf den ersten Blick grau in grau erscheint, entdeckt man viele schöne Dinge am Wegesrand, an denen man im Auto achtlos vorüber fahren würde.




Vorsätze für 2018

Gute Vorsätze kann man grob in drei Kategorien unterteilen: leicht, mittelschwer und so gut wie unmöglich zu erfüllen. Die meisten Menschen wählen letztere und sind dann frustriert. Ich habe es mir bis dato immer leicht gemacht. Ich habe mir die Klassiker unter den guten Vorsätzen vorgenommen:

  • mit dem Rauchen aufhören
  • Sport treiben
  • abnehmen

Hört sich schwer an, ist aber für einen Nichtraucher, der sich sowieso schon sportlich betätigt und einen BMI weit unter 19 hat, relativ einfach und auch eher ironisch gemeint. Dieses Jahr habe ich mir etwas mehr vorgenommen.




Frohe Weihnachten!

Wer will schon weiße Weihnachten! Ich brauche das nicht unbedingt, da ich keinen Wintersport betreibe und eigentlich jedem Wetter etwas abgewinnen kann. Ich finde, dass auch dichter Nebel und Nieselregen ihren Charme haben. Man muss es nur richtig ausleuchten, dann wird es sogar weihnachtlich.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein paar besinnliche Weihnachtstage. Macht das beste aus dem Wetter. Man kann auch bei Regen und Wind eine Runde spazieren gehen, joggen oder Rad fahren. Dann übersteht man auch die bevorstehende Völlerei – yummy 🙂 – viel besser.




Es schneit …

… da fährt doch niemand mit dem Rad! Dieses Vorurteil kann ich nicht bestätigen.

Spuren im Schnee – Weg zwischen Wolfartsweier und Oberwald Stadion




Interessantes rund ums Rad

Hier ein paar interessante Zahlen rund ums Rad. Ihr findet weitere Fakten auf der Website der FahrradBande. Ich habe mir mal drei Bike-Facts herausgegriffen, deren Zahlen mir in ihrer erschreckenden Deutlichkeit so nicht bewusst waren bzw. mir gezeigt haben, wie viel Halbwissen ich noch habe.

Fahrradbesitzer, die ihr Rad nur mit einem dünnen „Geschenkband für Diebe“ absichern, sollten angesichts dieser Zahlen doch noch mal in sich gehen, ob die Investition in ein hochwertiges Schloss nicht vielleicht doch Sinn macht.




Etwas Warmes braucht der Mensch

Wer wie ich bei jedem Wetter mit dem Rad unterwegs ist, braucht natürlich auch die entsprechende Kleidung. Deshalb berichte ich an dieser Stelle immer mal wieder über Produkte, die ich beim Radfahren und/oder zum Joggen trage. Beim Durchgehen meiner alten Blogbeiträge ist mir aufgefallen, dass ich über eins meiner Lieblingsstücke noch gar nichts geschrieben haben, nämlich über das Funktionsunterhemd von VAUDE aus 56% Schurwolle (Merinowolle), 39% Polyamid, 5% Elastan.
Als meine Kollegin es mir letztes Jahr ans Herz gelegt hat, habe ich entsetzt abgewinkt. Kratzige Wolle auf meiner Haut? No way! Wollpullover kann ich nur mit Bluse oder Rollkragenshirt darunter tragen. Schon allein beim Gedanken an Wolle direkt auf der Haut könnte ich mich kratzen. Aber meine Kollegin ließ nicht locker. Sie bestand darauf, dass ich es wenigstens anprobiere. Im Nachhinein bin ich echt froh, dass sie nicht locker gelassen hat, denn meine Vorurteile gegenüber Wolle – kratzt und muss mit der Hand gewaschen werden – treffen auf dieses langarmige Funktionsunterhemd überhaupt nicht zu.

Ich habe das gute Stück jetzt über 40 Mal beim Radfahren getragen und kann es nur wärmstens empfehlen, denn es …




Lastenrad vs. Lasten tragendes Rad

Auf der Eurobike 2017 habe ich mein Traum-Lastenrad gesehen, das Packster 40 von Riese & Müller.

Packster 40 von Riese & Müller

Online habe ich mein Wunschrad schon konfiguriert. Anfang nächsten Jahres kann ich es bei einem ortsansässigen Händler Probe fahren.

  • Bosch Performance CX Motor
  • Akku: Bosch PowerPack 500 Performance, 36 V, 13,4 Ah/500Wh
  • Shimano Deore 10-Gang-Kettenschaltung
  • Hydraulische Tektro Scheibenbremsen
  • Federgabel Suntour XCM32 20“
  • Carry System mit Persenning

Meine Entscheidung war eigentlich schon gefallen, …




Wie laut müssen Klingeln sein?

Diese Frage geisterte jüngst durch Twitter. Das Gesetz (§ 64 a der StVZO) sagt Folgendes:

Fahrräder und Schlitten müssen mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgerüstet sein; ausgenommen sind Handschlitten. Andere Einrichtungen für Schallzeichen dürfen an diesen Fahrzeugen nicht angebracht sein. An Fahrrädern sind auch Radlaufglocken nicht zulässig.

Das Gesetz selbst schreibt keine bestimmte Lautstärke vor. Die Glocke bzw. Einrichtung für Schallzeichen – so einen Begriff können nur wir Deutsche uns ausdenken – muss lediglich helltönend sein.

Nehmen wir die Klingeln, die ich an meinen diversen Rädern montiert habe. Die winzige Klingel an meinem Mountainbike – ja, auch Mountainbikes, Rennräder oder Kinderräder müssen mit einer Klingel ausgerüstet sein – erzeugt einen eher höflich leisen Ton mit etwa folgendem Tenor:

Wären Sie so nett – aber nur, wenn es wirklich keine Umstände macht – mal kurz beiseite zu treten, damit ich geschwind vorbei fahren kann?

Die Klingel an meinem Alltagsrad dagegen ist so laut, dass ich vorsichtshalber schon aus weiter Entfernung klingle, damit niemand vor Schreck einen Herzinfarkt bekommt. Beide Klingeln sind helltönend, aber sie trennt Welten.




KA-Feedback im Test

Vor ein paar Tagen habe ich über den unsäglichen Radweg entlang der Michelin Reifenwerke berichtet. Boris fragte mich daraufhin, ob ich denn schon Widerspruch gegen die Anordnung der Radwegbenutzungspflicht eingelegt habe. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass ich das kann. Wenn auf einem Radweg kein Platz ist, weiche ich einfach dahin aus, wo Platz ist und denke mir meinen Teil. Gefahrenstellen, wie z.B. Scherben auf auf dem Radweg oder Überflutungen, habe ich zwar schon gemeldet, aber widersinnige Beschilderungen und Wegmarkierungen noch nicht. Da der besagte Radweg innerhalb der Stadtgrenzen verläuft, nehme ich mal an, dass die Stadt auch dafür zuständig ist. Wir haben in Karlsruhe ein Online-Portal, das nennt sich KA-Feedback. Über dieses Portal können wir der Stadt mitteilen, wo wir eine Verunreinigung, eine Gefahrenstelle oder eine falsche bzw. irreführende Beschilderung festgestellt haben.

Geben Sie uns Feedback, damit wir uns kümmern können.

Letzten Freitag habe ich mein „Feedback“ gegeben. Ich habe mein Anliegen kurz geschildert und mit einem aussagekräftigen Foto verdeutlicht.




Odlo Blackcomb Evolution

Getreu dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ habe ich mir während meines jüngsten Kurzurlaubs in Kiel zwei neue Funktionsunterhemden zugelegt, da ich für die Reise schlichtweg falsch gepackt hatte. Dass es im Norden der Republik kälter sein könnte als in Karlsruhe, daran hatte ich komischerweise nicht gedacht, obwohl ich dort aufgewachsen bin. Da sieht man mal wieder, was man im Laufe des Lebens so alles verdrängt.

Wenn es um Sportunterwäsche geht, ist Odlo immer meine erste Wahl. Odlo-Qualität hat zwar ihren Preis, ist aber jeden Cent wert. Ich habe Funktionsunterwäsche der schweizer Firma, die habe ich bestimmt schon Tausend Mal gewaschen, die ist immer noch top. Da relativiert sich der „hohe“ Preis schnell.