Jährliches Archiv: 2016

Critical Mass Karlsruhe

Am 30. Dezember startet um 18 Uhr unsere letzte Critcal Mass des Jahres 2016 auf dem Kronenplatz. Wer seine guten Vorsätze fürs Jahr 2017 (mehr Bewegung an frischer Luft) schon mal in die Tat umsetzen möchte, dem bietet die Critical Mass schon jetzt eine gute Gelegenheit, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Im letzten Jahr fiel der Termin im Dezember auf den ersten Weihnachtstag. Die Teilnehmerzahl war mit 2 Radfahrern entsprechend übersichtlich und weit entfernt von der kritischen Masse von min. 16 Radfahrern. Diese Teilnehmerzahl gilt es also zu toppen, was uns aber gelingen sollte.

Critical Mass 30.12.2016 - Strecke

Critical Mass 30.12.2016 – Streckenverlauf

Die Strecke führt vom Kronenplatz durch die Südweststadt, macht einen Schlenker durch Mühlburg und führt dann weiter durch Knielingen in die Nordweststadt. Über die Moltkestraße geht es schließlich wieder zurück in die Innenstadt. Der Abschluss ist diesmal auf dem Schlossplatz bei der Stadtwerke Eiszeit. Dort wollen wir die Veranstaltung gemütlich ausklingen lassen.

 




Frohe Weihnachten

Weihnachtsmann - nur mit dem Rad kommt man durch Münster

Weihnachtsmann – in Münster nur per Rad (Bild: @StpnLibrarian)




Noch 2 Tage bis Weihnachten

Und, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Oder gehört ihr zu denen, die am Samstag noch mal schnell in eine Parfümerie oder einen Juwelierladen müssen? Noch habt ihr drei Tage Zeit, euch mehr oder weniger geistreiche Geschenkideen einfallen zu lassen.

Oder ihr nutzt eure Zeit einfach für etwas Sinnvolles:




Merida eBIG.TOUR

Merida hat ein extrem leichtes und noch dazu günstiges E-Mountainbike (UVP: 2199 €) auf den Markt gebracht – das Merida eBig-Tour 300, ein Urban-Pedelec mit Offroad-Potential, so der Hersteller. Mit gerade mal 15,6 kg ist es ein Leichtgewicht unter den E-MTBs.




Fahrrad-Song goes viral

Der Song Lust auf Fahrrad  wurde von der Stadt Hannover in Auftrag gegeben und soll fürs Fahrradfahren sensibilisieren und animieren. Dass der Song in so kurzer Zeit ein Hit auf Facebook und Twitter werden würde, damit hatten wohl weder die Macher des Songs – die Bozner Firma helios – noch die Stadt Hannover selbst gerechnet. Das Video mit dem Song wurde auf Facebook bereits mehr als 40.000 Mal geklickt und ca. 600 Mal geteilt.

 

Der Song trifft einen Nerv, ist unterhaltsam und macht Lust aufs Radfahren.




Fahrradhandschuh Race von 30seven

Nie wieder kalte Finger beim Radfahren dank beheizbarer Fahrradhandschuhe. Was habe ich nicht schon alles ausprobiert:

  • „Normale“ Fahrradhandschuhe für den Winter
  • Skihandschuhe
  • Wollhandschuhe und darüber wasserdichte Fäustlinge
  • Skihandschuhe und darüber wasserdichte Fäustlinge

Ergebnis: die ersten paar Kilometer sind die Finger noch warm, dann werden sie immer kälter, das Blut verabschiedet sich aus den Fingerspitzen, als litte man unter Morbus Raynaud. Außerdem fördern zwei Paar Handschuhe übereinander nicht gerade die Feinmotorik.




Das Radfahren so cool machen, als säße man in einem Ferrari

Gestern wurde in der FAZ  ein interessanter Artikel zum Boom von Leihrädern in den Metropolen Chinas veröffentlicht. Er schließt ab mit dem folgenden Zitat des Vorstandsvorsitzenden der Verleihfirma Mobike.

Was wir versuchen, ist das Fahrradfahren für Chinesen so cool zu machen, als säßen sie in einem Ferrari.

Das Radfahren wieder cool, hip und begehrlich machen. Geil! Und das in einem Land, in dem das Auto Statussymbol Nummer 1 ist, in dem man das Autokennzeichen für sein neu zugelassenes Auto für Tausende von Euro ersteigern muss. Dabei sah es Ende der 80er Jahre in Peking noch so aus:

Fahrradabstellplatz - U-Bahn Haltestelle in Peking

Fahrradabstellplatz – U-Bahn Haltestelle in Peking

Lastenrad - Peking 1989

Lastenrad – Peking 1989

Das Rad der Geschichte dreht sich zwar nicht rückwärts, aber wer weiß, wenn auch nur ein paar Millionen Menschen das Auto stehen lassen und aufs Rad umsteigen. bringt das schon eine Menge.




Was wurde eigentlich aus … My Boo?

Ich bin gerade dabei „Ahnenforschung“ zu betreiben. Beim Durchklicken durch alte Blog-Beiträge ist mir u.a. ein Beitrag über das Kieler Start-up Unternehmen My Boo wieder vor Augen gekommen. Vor gut zwei Jahren hatte ich über die beiden Firmengründer und ihre Firmenphilosophie berichtet. Da stellt sich jetzt natürlich die Frage, wie es der Firma so ergangen ist. Mittlerweile gib es ja einige Anbieter, die Räder mit Rahmen aus Bambus oder Holz anbieten.

My Boo hat sich auf dem Markt bewährt. Jedes Rad ein Unikat, jedes Rad handgefertigt. Mit my Volta bringt die Firma 2017 sogar das weltweit erste Bambus-Pedelec mit integriertem Mittelmotor (Shimano E6000) auf den Markt.

my-boo

Bambusräder von my Boo (Foto: my Boo)

Das Firmenmotto my Boo Bambusfahrräder – handgefertigt in Ghana, veredelt in Deutschland kommt beim Kunden an. Es überzeugen nicht nur das Material, die Verarbeitung und das Design der Räder, sondern auch die nachhaltige Fertigung und das soziale Engagement der Firmengründer.

Kein Wunder also, dass die Firma My Boo jetzt für den weltweit größten Umweltpreis, den GreenTec Awards 2017 nominiert wurde. Der Umweltpreis wird in unterschiedlichen Kategorien ausgelobt. My Boo gehört zu den 10 Nominierten in der Kategorie Lifestyle.

Wenn ihr My Boo unterstützen möchtet, dann könnt ihr der Firma noch bis zum 6. Januar 2017 hier eure Stimme geben. Für alle, die heute zum ersten Mal etwas über die Firma erfahren, hier ein kleiner Film über die Herstellung der Fahrradrahmen:




Fotowettbewerb nicht nur für Radbegeisterte

Der Deutsche Fahrradpreis geht in eine neue Runde. Alle Radbegeisterten sind aufgerufen am zugehörigen Film- und Fotowettbewerb zum Thema 200 Jahre Fahrrad und kein Ende in Sicht teilzunehmen. Gut zwei Monate habt ihr Zeit, euch kreativ auszutoben. Jeder Teilnehmber darf zwischen dem 15. Dezember 2016 und dem 19. Februar 2017 bis zu 3 Fotos hochladen.

Fotobeitrag aus einem der vergangenen Jahre

Fotobeitrag aus einem der vergangenen Jahre

So oder ähnlich könnte euer Beitrag aussehen. Eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die Wettbewerbsregeln findet ihr hier.




Bilder der Woche

Das Fahrrad im Wandel der Zeit. Erst wurde es belächelt, dann entwickelte es sich zum Massenphänomen, verschwand in den 60er Jahren ein wenig in der Versenkung und kommt jetzt wieder wie Phönix aus der Asche. Das Fahrrad ist einfach nicht tot zu kriegen. In seiner Entwicklungsgeschichte hat es wechselhafte Zeiten erlebt und ist inzwischen für viele mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es ist zum Lifestyleprodukt und Ausdrucksmittel der eigenen Individualität mutiert.

Hier ein paar Impressionen von der Ausstellung 2 Räder – 200 Jahre, die noch bis Mitte Juni 2017 im Mannheimer Technoseum zu bewundern ist. Die Ausstellung ist zwar nicht groß, aber sehr empfehlenswert. Die Exponate sind toll, die Begleittexte informativ und das Personal steht jedem, der Fragen hat, mit weiteren ausführlichen Informationen zur Verfügung. Wer will, kann sich nach dem Besuch der Ausstellung noch auf ein Hochrad schwingen oder sich auf einem winzigen Kunstrad versuchen. Bisher haben es nur zwei Besucher geschafft, sich darauf mit guter B Note fortzubewegen. Vielleicht ist einer von euch die Nummer 3.

Laufrad

Laufrad