Bild der Woche

Angesichts der tropischen Temperaturen beim B2Run in Karlsruhe nenne ich dies Verschwendung von Lebensmitteln und wichtigen Mineralstoffen für die anderen Läufer des Mixed Teams von fahrrad24:

Marketing hat keine Chance – der Chef ist auch für die Bierdusche zu schnell (Bild: B2Run Karlsruhe)




Radweg in die Bergdörfer (2)

Wenn ich letzte Woche gedacht hatte, dass die Arbeiten am Radweg abgeschlossen sind, habe ich mich geirrt. Es hat sich noch einiges getan – zum Guten und zum – sagen wir mal – nicht so Guten.

Auf der Einmündung in die Albert-Einstein-Straße ist der Radweg nun deutlich markiert. Die Fahrrad-Piktogramme werden folgen. Ob der Spiegel vis à vis von der Ausfahrt den Autofahrern einen guten Blick nach rechts auf den Radweg oder nur auf die Straße gewährt, kann ich nicht beurteilen. Aber zumindest steht dort schon mal ein Spiegel.




B2Run in Karlsruhe

Die diesjährige Auflage des B2Run in Karlsruhe geht mit Sicherheit in die Annalen ein – Teilnehmerrekord und Hitzeschlacht. Im Grunde ist jeder Teilnehmer ein Held, der die 6,1 Kilometer lange Strecke angesichts dieser mörderischen Temperaturen mit einer einigermaßen guten B-Note überstanden hat. Ich weiß nicht, was schlimmer war, die Hitze oder der Staub. Aber unser Team hat es geschafft und ganz schön abgesahnt. Böse Zungen könnten sogar behaupten, dass der B2Run in Karlsruhe mittlerweile so spannend ist wie die 1. Fußball Bundesliga.

Unser fahrrad24 Team beim B2Run in Karlsruhe

Wir – fahrrad24 – waren mit neun Läufern am Start. Ich gebe ja nur ungern an, aber die Ausbeute war auch dieses Jahr extrem:

  • Schnellster Mann: Jannik Arbogast
  • Schnellster Chef: Christoph Uhl
  • Schnellstes Mix-Team: fahrrad24



10 000 Kilometer

Kinder, wie die Zeit vergeht! Vor gut einem Jahr habe ich mein neues Trekkingrad mit Getriebenabe SPEEDHUB 500/14 gekauft und bin jetzt 10 000 Kilometer damit gefahren. Da kommt ganz schön was zusammen, wenn man jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fährt.

In Radlerkreisen kursiert der folgende Spruch zur SPEEDHUB 500/14:

Bei Kilometer 100.000 ist sie gerade mal gut eingefahren.

Da habe ich ja noch viel Fahrfreude vor mir 🙂

Welche Strecken und Witterungsverhältnisse die Rohloff-Schaltung meistern kann, könnt ihr übrigens auf der Hersteller Seite selbst nachlesen. Dort gibt es viele interessante Erfahrungsberichte von wahren Vielfahrern.




Radweg in die Bergdörfer (1)

Das Warten hat sich gelohnt, der neue gut vier Meter breite Rad-/Gehweg in die Höhenstadtteile von Karlsruhe ist fertiggestellt. Bis auf zwei Tage hatten wir Radfahrer während der gesamten Bauphase freie Fahrt, während der Autoverkehr einspurig mit Ampelschaltung an der Baustelle vorbeigeführt wurde.

Die Stadt Karlsruhe hat tief in die Tasche gegriffen. An mehreren Stellen musste der Hang abgegraben werden und zwei gigantische Stützmauern sollen sicherstellen, dass kein Geröll auf den Radweg bzw. die Straße fällt.

Von Hohenwettersbach kommend sieht das Ganze jetzt so aus. Am Ortsende bei den letzten Häusern wechselt man an der Verkehrsinsel von der Straße nach links auf den Rad-/Gehweg.

Fahrbahnwechsel am Ortsausgang

Danach quert man die Straße, die in die Bergwaldsiedlung führt. An dieser Stelle sollte jetzt auch dem letzten Autofahrer klar sein, dass hier Radfahrer kreuzen.

Roter Radweg mit neuen Piktogrammen




Reisevorbereitung für den Kaukasus

Die Reisevorbereitungen für unsere diesjährige 6-wöchige Tour nach Georgien, Aserbeidschan und Armenien sind jetzt abgeschlossen. Sie waren etwas umfangreicher als sonst.

  • Reisepass erneuert und Visum für Aserbeidschan für 190 €.
  • Flüge besorgt Dortmund – Kutaissi inklusive Tandem 677 €.

Die Impfungen sind abgeschlossen:

  • Tollwut
  • Hepatitis
  • Meningitis
  • Typhus
  • Sowie Malariatabletten

Alles zusammen ca. 550 € pro Person. Mal sehen was die Kasse so erstatten wird.

Bei unserer Ausrüstung wollten wir Gewicht und Volumen reduzieren. Deshalb haben wir unsere Fotoausrüstung mit zwei DSLR und 5 Objektive von Canon gegen DSLM und 4 Objektive von Olympus bzw. Samyang eingetauscht. Jetzt passen Objektive und Kameras in unsere Lenkertaschen. Ein Fortschritt! Wir sind allerdings noch dabei, uns mit den Kameras vertraut zu machen.




Tandem on Tour

In den nächsten paar Wochen werde ich auf dem Radel-Blog nicht nur selbst schreiben, sondern auch schreiben lassen. Fritz und Brigitte von Tandem on Tour haben sich bereit erklärt, an dieser Stelle über ihre nächste Reise zu berichten.

Fritz und Brigitte von Tandem on Tour (Foto: Tandem on Tour)

Wohin geht es? In den Kaukasus, genauer gesagt nach Georgien, Aserbeidschan und Armenien.

Ihr fahrbarer Untersatz? Ein Tandem!

Zwei Menschen, ein Team (…) Wir wollen für diese wunderbare Art zu reisen werben. Ein Tandem ist ideal um sicherzustellen, dass man zusammen ankommt – immer. Das gilt nicht nur für lange Touren, sondern auch für die Tagestour. Es gibt nur ein paar sportliche Aktivitäten, bei denen zwei Personen mit einem unterschiedlichen Leistungsniveau ein harmonisches Team bilden können. Tandemfahren ist eine davon.
In lockerer Folge werden die beiden Weltenbummler uns berichten, was es heißt, so eine Tour zu planen und durchzuführen. Ich bin jetzt schon gespannt und auch ein bisschen neidisch. Den Kaukasus per Tandem zu „erfahren“ ist doch was ganz anderes, als mit dem Trekkingrad den Weserradweg entlang zu pedalieren.



Thank God it’s Friday

Es sind die kleinen Dinge, die einem auf dem Heimweg nach einem anstrengenden Tag im Büro vor Augen führen, wieso es sich lohnt mit dem Rad zur Arbeit zu fahren:

Einsame Blume am Rande des Radwegs




Mit dem Rad zur Demo

Wer gestern zur Demo Karlsruhe zeigt Flagge gegen Rechts nach Durlach wollte, der kam entweder mit dem Rad oder zu Fuß. Der Durlacher Bahnhof sowie sämtliche Seitenstraßen zwischen der Pfinzstraße – hier verlief der Nazi-Aufmarsch – und der Pfinztalstraße – dies war die Strecke der Gegendemonstration – waren von rund 3000 schwerbewaffneten und in voller Montur gekleideten Polizisten aus ganz Deutschland hermetisch abgeriegelt. Mir taten diese Polizisten leid. Während wir mit kurzer Hose und T-Shirt im Schatten standen, mussten sie mit Helm, Schussweste, klobigen Stiefeln, Schienbeinprotektoren und wer weiß noch was darunter stundenlang in der Sonne stehen und sich dann auch noch von ein paar Idioten blöde Sprüche anhören. Ich möchte diesen Polizistinnen und Polizisten von hier aus meinen Dank und meine Hochachtung aussprechen.




Impressionen vom Fahrradfestival

Hier noch ein paar Impressionen vom Fahrradfestival am letzten Wochenende in Karlsruhe für all diejenigen, die es verpasst haben.

Historisches Rad

Vorfahre des Dreirads?