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SQlab
 

Auf jeden Topf passt ein Deckel

Ein Sattel muss passen wie der berühmte Deckel auf den Topf, denn wenn der Allerwerteste beim Radfahren weh tut, wird das Radfahren selbst zur Qual. Schmerzen an den Sitzbeinhöckern, also den Knochenpartien an der Unterseite des Beckens, die beim Sitzen den Großteil der Stützarbeit verrichten, haben in der Regel folgende Ursachen:

  • Ihr seid lange nicht mehr gefahren
    Lösung: Gewöhnt euch langsam wieder ans Radfahren, fahrt regelmäßig oder kauft euch einen weichen Sattel. Ein weicher Sattel ist aber nur für kurze Strecken zu empfehlen. Wenn ihr längere Ausflüge plant, Finger weg vom weichen Sattel.
  • Der Sattel ist zu weich.
    Ja, das scheint schizophren, ist aber so. Wenn ihr längere Zeit – sagen wir mal mehr als eine Stunde auf einem weichen Sattel fahrt, tut der Hintern weh.
  • Der Sattel passt nicht zu eurer Anatomie
    Wenn der Sattel zu schmal ist, drückt er genau da, wo er nicht drücken soll. Ist der Sattel zu breit, scheuert er und verursacht ebenfalls Schmerzen. Frauen haben in der Regel ein breiteres Becken als Männer, d.h. die Sitzhöcker sind weiter auseinander. Da es aber keine Regel ohne Ausnahme gibt, muss das nicht unbedingt heißen, dass alle Frauen besser auf einem breiten und alle Männer auf einem schmalen Sattel sitzen.
  • Der Sattel ist nicht richtig eingestellt
    Auch die Sattelhöhe, die Sattelneigung und der Abstand zwischen Sattel und Lenker sind entscheidend dafür, ob ein Sattel als bequem oder unbequem empfunden wird.

Den perfekten Sattel gibt es also nicht, dafür gibt es einfach zu viele unterschiedliche Fahrradtypen und Einsatzbereiche. Jeder kann aber den für seine Anatomie und individuellen Zwecke optimalen Sattel herausfinden.

Getestet und für gut befunden

Wenn sich jemand mit der Ergonomie im Radsport auskennt, dann ist es die Firma SQlab. Sie hat eine Methode entwickelt, mit Hilfe derer jeder seinen idealen Sattel herausfinden kann. Der ideale Fahrradsattel muss bequem sein und dabei die empfindlichen Stellen des Körpers entlasten. Insbesondere die Sattelnase sollte bei Fahrradsätteln auf keinen Fall drücken. Die Produkte von SQlab reichen vom Rennrad über das Mountainbike bis zum komfortorientiertem City Rad. Die richtige Ergonomie entscheidet nicht nur über Komfort, sondern auch über Sieg oder Niederlage. Zu diesem Schluss kam auch die Zeitschrift aktiv Radfahren in ihrer Ausgabe 05/2015. 18 Fahrradsättel wurden getestet, Testsieger war einmal mehr ein Sattel der Firma SQlab, der SQlab 610 active.

Je aufrechter die Sitzposition, desto breiter der Sattel

Grundsätzlich könnte man sagen, je aufrechter die Sitzposition, desto breiter der Sattel. Prinzipiell verhält es sich bei den Sätteln anderer Hersteller ähnlich. Für ein Cityrad, auf dem man eine eher aufrechte Sitzposition hat, empfiehlt sich also ein breiterer und weicherer Sattel und für ein Rennrad, auf dem man sportlich nach vorne gestreckt liegt, ein eher schmaler, harter Sattel. Citybike-Sättel sind in der Regel mit einer Gel-Einlage gepolstert. Diese Polsterung ist nicht etwa dazu da, euer Gesäß weich zu betten, sie soll vielmehr die Nachteile einer aufrechten Sitzhaltung ausgleichen. Wenn man nämlich aufrecht sitzt, konzentriert sich ein Großteil des Körpergewichts auf dem Sattel und Stöße schlagen dann natürlich besonders stark auf die Wirbelsäule durch. Daher haben weiche und breite Sättel auch oft ein gefedertes Sattelgestell.

Lang, schmal, hart und trotzdem bequem

Rennradsättel sind lang, schmal und hart. Das hört sich unbequem an, ist es aber nicht. Beim Rennradsattel soll insbesondere der empfindliche Dammbereich zwischen den Sitzbeinhöckern und dem Schambein entlastet werden. Bei einem weichen Sattel sinkt der Po zu weit ein, so dass die im Dammbereich verlaufenden Gefäße und Nerven gequetscht würden. Dies wiederum würde zu Durchblutungsstörungen oder sogar Taubheitsgefühlen führen. Bei einem harten Sattel kann das nicht passieren.

Die richtige Einstellung machts

Egal für welchen Sattel ihr euch entscheidet, er sollte möglichst waagerecht ausgerichtet werden. Wenn er nach vorne geneigt ist, rutscht man selbst auch nach vorne und die Belastung auf den Händen wird größer. Dadurch kann es zu Problemen im Nackenbereich kommen. Auch auf der horizontalen Ebene lässt sich der Sattel verstellen. Der Sattel ist optimal eingestellt, wenn bei waagerechter Stellung der Tretkurbel die Kniescheibe des vorderen Beins senkrecht über der Pedalachse steht. Die Sattelhöhe ist richtig eingestellt, wenn ihr mit durchgestrecktem Bein mit der Ferse auf dem Pedal steht, während sich das Pedal in seiner tiefsten Position befindet.

Ergonomie nicht nur für den Allerwertesten

Was haben Sättel, Griffe und Einlegesohlen gemein? Ganz einfach, das sind die Kontakpunkte zwischen Mensch und Fahrrad. Individualität ist auch bei den Händen und Füßen gefragt. Ob Plattfuß, Hohlfuß, Senkfuß – SQlab hat entsprechend der unterschiedlichen Fußformen und der speziellen Anforderungen beim Radfahren zusammen mit dem ehemaligen Triathlon Vize-Weltmeister und Fußexperten Björn Gustaffson Einlegesohlen entwickelt, die die jeweiligen Schwachpunkte des Fußes unterstützen. Taube Füße müssen nämlich nicht sein.
Einlegesohlen von SQlab bringen die Kraft zurück aufs Pedal und den Fuß in die richtige Stellung. Kraftersparnis, runderer Tritt und gesunde Fußgewölbe machen die SQlab Einlegesohlen zu einem Muss für jeden Fuß im Radschuh! Geeignet für alle Radschuhe, aber auch für normale Schuhe, die zum Radfahren verwendet werden.