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Hollandrad kaufen - günstige Hollandräder für Damen u. Herren

Woran denken Sie, wenn sie den Begriff Hollandrad hören? An Omarad, Antje aus der Käsewerbung und gemütliches Dahingleiten auf topfebener Straße? Das ist nachvollziehbar obwohl das ursprüngliche Hollandrad eigentlich eine Kopie eines in England gebauten Rades war. Die typischen holländischen Merkmale bildeten sich erst später heraus. Hauptaugenmerk bei der Herstellung eines Hollandrades liegt auch heute noch auf Stabilität, Langlebigkeit und Qualität. Neuerungen, wie z.B. eine Gangschaltung, wurden erst relativ spät am Rad verbaut.

Das Hollandrad -  nur echt mit folgenden Merkmalen:

Das klassische Hollandrad, so wie wir es noch heute kennen, hat folgende Merkmale: Sowohl der Lenker des Damenhollandrades als auch der des Herrenhollandrades sind zum Körper des Fahrers hin gebogen, haben verglichen mit anderen Radtypen ein langes Lenkkopfrohr und einen Lenkkopfwinkel mit starker Schrägstellung. Dadurch ist der Lenker relativ nah am Körper und ermöglicht eine aufrechte und bequeme Sitzposition. Der Sattel eines typischen Hollandrades ist aus Leder und gefedert. Der Rahmen des Damenhollandrades hat die klassische Geometrie eines Schwanenhalses. Umgangssprachlich wird der aus Stahl gefertigte Rahmen auch oft Omarahmen genannt. Vielleicht weil das Aufsteigen auch für Senioren aufgrund des angenehm tiefen Einstiegs kein Problem darstellt.

Mittlerweile gibt es das Hollandrad auch mit einer Nabenschaltung

Das klassische Hollandrad hatte ursprünglich keine Gangschaltung. Wozu auch. In einem Land, in dem Brücken und Überführungen die einzigen Bodenerhebungen darstellen, ist eine Gangschaltung auch nicht unbedingt nötig, um von A nach B zu kommen. Außerdem haben die Niederlande schon immer ein topausgebautes Wegenetz für Fahrräder gehabt. Mittlerweile hat aber auch am Hollandrad die Nabengangschaltung Einzug gehalten. Durchgesetzt haben sich die 3-/5-/7-Gang Nabenschaltung mit Rücktrittbremse oder auch die 8-Gang Nabenschaltung mit Freilauf. Nabenschaltungen stören die klassische Optik eines Hollandrades nicht und sind auch was für sportlich anspruchsvollere Fahrer.

Der Kettenschutz ist zum Schutz von Hose und Kette gedacht

Charakteristisches Merkmal eines Hollandrades sind außerdem der Vollkettenschutz und die Seitenverkleidung des Hinterrades. Ursprünglich war der Kettenschutz aus Moleskin, d.h. einem kräftigen, einfarbigen Baumwollstoff. Heutige Hollandräder haben einen Kettenschutz aus Kunststoff, der sich ohne viel Aufwand oder Werkzeug für Wartungs- und Reinigungsarbeiten entfernen lässt. Kettenschmutz an der Hose ist somit bei einem Hollandrad etwas Unbekanntes. Mit ihm kann man morgens bedenkenlos im Anzug ins Büro und abends ins Theater fahren. Doch der Kettenschutz schützt natürlich nicht nur die Hose vor Schmutz, sondern primär die Kette selbst. Dadurch ist auch die Kette viel weniger anfällig für Wartungs- und Reparaturarbeiten als bei anderen Fahrrädern, die keinen Kettenschutz aufweisen.

Bei Licht und Gepäckträger zog die Moderne ein

Die Moderne ist mittlerweile auch bei der Beleuchtung in Form von Nabendynamos eingezogen. Dieser sorgt für ausreichend Licht an der LED-Frontlampe sowie der LED-Rückleuchte. Der Dynamo, der am ursprünglichen klassischen Hollandrad verbaut war, hat lediglich die Vorderlampe mit Strom versorgt. Die Rückleuchte war – zumindest in den Niederlanden – Batterie betrieben.

Woran man ein Original-Hollandrad auch erkennen kann, ist am Gepäckträger. Wo andere Fahrräder häufig einen metallischen Bügel, d.h. Federklappen besitzen, wurden beim ursprünglichen Hollandrad Gummibänder verwendet, die von der Radnabe des Hinterrades über den Gepäckträger gespannt wurden. Die heutigen Hollandräder haben fast alle einen aus Stahl oder Alu gefertigten Gepäckträger mit Federklappe. Für die Retrofans gibt aber auch Gepäckträger mit Spanngurten und Taschenanlage.

Während in den Niederlanden Trommelbremsen am Hollandrad verbaut sind, haben die meisten nach Deutschland exportierten Hollandräder eine Rücktrittbremse oder Rollenbremsen oder eine Kombination von beiden. Wissen sollte man in Bezug auf Bremsen, dass die deutsche Straßenverkehrsordnung vorschreibt, dass die Vorder- und die Hinterradbremse unabhängig voneinander zu betätigen sein müssen. In den Niederlanden ist das nicht der Fall.

Für Sportler ist das Rad zu schwer und unökonomisch

Wer in die Berge fahren will, der sollte sich natürlich kein Hollandrad zulegen. Dazu sind Hollandräder in der Regel zu schwer.Ein typisches Hollandrad wiegt über 20 kg und erlaubt eine max. Zuladung von 110 – 130 kg. Beim bergauf Fahren ist die Übersetzung verglichen mit anderen Fahrrädern zu lang und beim bergab Fahren kommen die Bremsen an ihr Limit, was zu gefährlichen Situation führen könnte. Hollandräder sind auch nichts für sportlich ambitionierte Fahrer, die die Geschwindigkeit lieben. Die aufrechte Sitzposition ist zwar auf kurzen Strecken bequem, aber für ein schnelles Fahren ungeeignet, weil viel zu unökonomisch. Der aufrechte Körper bietet viel zu viel Luftwiderstand und der Beinwinkel beim Treten fürs schnelle Fahren suboptimal.

Das Hollandrand ermöglicht stilvolles Gleiten über ebene Straßen

Das klassische Hollandrad ist für kurze Fahrten innerhalb der Stadt und das „entschleunigte“ Gleiten über ebene Straßen in aufrechter und bequemer Sitzposition wunderbar geeignet. Die besondere Geometrie des Rahmens und des Lenkers, der Kettenschutz aus Moleskin, die edlen Mantelschoner, tief gezogenen Schutzbleche, der gefederte Ledersattel, das Rahmenschloss und der weit ausklappbarer Ständer machen das klassische Hollandrad zu einem wahren Hingucker. Im Gegensatz zum klassischen Modell, sind moderne Hollandräder mit mehr Technik und Zubehör ausgestattet und machen daher auch auf längeren Ausfahrten bei höheren Geschwindigkeiten ein Genuss. Egal ob klassisch oder modern, in Sachen Stabilität und Qualität sind Hollandräder nach wie vor unübertroffen.